Mit dem Fahrrad entlang des Luheradwegs

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Heute fuhren meine Silke und ich intlang des Luheradwegs. Dieser führte viel durch Wald und oft an der Luhe entlang.
So Leute, hier nun ein kleiner Bericht vom Luheradeweg, den meine Frau und ich von letzten Mittwoch bis gestern einschließlich unter die Räder genommen haben.luheradWir starteten am Mittwoch gegen 09.30 Uhr. Das Wetter war ausgezeichnet. Die Sonne schien wie wild vom Himmel und es war wirklich angenehm. Wir wussten allerdings, dass das Wetter am Donnerstag und Freitag erheblich schlechter werden würde.
Regenklamotten wurden deshalb ebenfalls mitgenommen.

Hier sieht man gut, wer die Last zu tragen hatte . Lowrider samt Taschen, hinten jeweils zwei Packtaschen, jeweils eine Lenkertasche und der Anhänger samt großer 120 l Tasche waren zu transportieren.

01Die Strecke führte über Luhdorf zunächst in Richtung Bahlburg.
Es war einkleiner Wald zu durchqueren, der in direkter Nähe zur Luhe verlief.
In Bahlburg packte mich schon der erste Durst . Kleine Pause und schnell ein Getränk zu sich genommen, bevor es dann weiterging.

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Kurz vor Amelinghausen verließen wir den Luheradweg, um uns die “Oldendorfer Totenstadt” anzusehen. Es handelt sich dabei um viele alte Grabstätten.

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Weiter ging’s dann in Richtung Amelinghausen. Da die Mittagszeit nahe war, beschlosse wir, in diesem kleinen Ort ein griechisches Lokal aufzusuchen. Dort haben wir es uns richtig gut gehen lassen. Knoblauch sei Dank ;)

Nach Amelinghausen fuhren wir weiter bis nach Bispingen. Ebenfalls ein schöner Ort inmitten der Lüneburger Heide.

In Bispingen wurden dann die Getränke für den Abend gebunkert.

Danach fuhren wir gemütlich zu unserem Hotel “Bockelmann”.
Auf dem Weg dorthin überquerten wir abermals die “Luhe”. Es war fast nur noch ein Rinnsal. Bis zur ersten Nacht legten wir 52 km zurück.

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Geschlafen habe wir diese Nacht wie die Bären im Winter, tief und fest.

Am nächsten Morgen erwarteten und bewölkter Himmel und 7 Grad.

Das Frühstück war weltklasse. Es gab alles, was man sich denken konnte.

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Rührei
gekochte Eier
Spiegelei
Spiegelei von beiden Seiten gebraten
Speck
Lachs
verschiedene Brötchensorten (sehr lecker)
Müslis in allen Varianten
Getränke von Saft bis Sekt (am Morgen )
Wurst in allerlei Ausführungen
Käseplatte vom Feinsten und, und, und.

War das lecker, saulecker.

Also, nach einem opulenten Frühstück mit allem Drum und Dran packte ich die Taschen an die Räder und weiter ging’s.

Bis zur Quelle waren noch ca. 5 km zu strampeln. Kein Problem.

Die Quelle selbst war nichts Dolles. Drei kleine Teiche, die verschieden Hoch mit Wasser gefüllt waren sollten letztlich die Quellen sein.

Aber etwas Ähnliches stellten wir uns auch vor. In Ruhe holten wir die “Knipsen” raus und machten Beweisfotos. Und natürlich durfte der Sekt zum Anstoßen nicht fehlen, Prost

Die "Luhequelle"
Die „Luhequelle“

Nachdem wir unsere Fotoknipsen reichhaltig gequält hatten, galt es wieder, unserem Gesäß etwas Böses anzutun . Fahren war wieder angesagt.

So, nun habt ihr den Bericht des Luheradweges gelesen. Ich möchte Euch aber nicht vorenthalten, was danach noch so passiert ist.

Nun, wir fuhren von der Quelle los und beabsichtigten, noch die Lüneburger heide zu durchqueren. Was für ein Unterfangen.
Dazu später mehr.

Wir fuhren also gemütlich bei 7 Grad und wenig Wind weiter.

Wir wollten durch die Heide eine Schleife bis nach Oberhaverbek fahren. In Oberhaverbek gibt es “Das kleine Landhaus”, welches im Buch “Bett and Bike” als sehr schön ausgewiesen worden ist.

Auf direktem Wege wären es vielleicht 10 km gewesen. Quasi von Bispingen in nördliche Richtung nach Beringen und dann nach Oberhaverbek.

Aber wir fuhren zunächst von Bispingen in westliche Richtung. Es war angedacht, mitten durch die Heide zu brettern.

Als wir schließlich an eine Weggabelung kamen, wollte ich geradeaus fahren. Meine Frau schaute nach links und meinte, dass dieser Weg sehr gut aussähe. Nun, ok, fahren wir nach links. Nach ca 100 m wollte ich schon umdrehen, da dieser Weg nicht so gut befahrbar war. Schließlich hatte ich noch einen Anhänger hintendran.

Aber die Frauen setzen sich immer durch, so fuhren wir schließlich weiter. Es wurde schlechter und schlechter, teilweise musste ich absteigen. Selbst dann war ein Vorankommen schiebenderweise schlecht möglich.

Der absolute Wahnsinn
Der absolute Wahnsinn

Und der Weg führte bis an den Horizont. So quälten wir uns dann doch durch die Heide. Unsere Räder sahen danach übelst aus und zu unserem Glück fing es dann auch leicht an zu regnen, leicht zwar, aber immerhin.

Die gute Laune war aber nicht zu verdrängen, weiter, weiter. Teilweise fahrend, teilweise schiebend. Und mit Anhänger eine echte Qual.

Nach einiger Zeit erreichten wir wieder festen Boden unter den Rädern. Mit meinem Rad wollte ich so nicht weiter, deshalb entschlossen wir uns, einen Dampstrahler zu suchen, um eine Reinigung durchzuführen.

Wir fuhren nach dieser 30 km Schleife auf direktem Wege zurück nach Bispingen und konnte die Räder vom Dreck befreien.

Danach ging es wieder direkt nach Beringen (Wären wir bloß gleich direkt gefahren ), hätten wir uns das Übel ersparen können.

Aber die Sicht in der Heide war atemberaubend.

Ich wusste garnicht, dass die Heide so schön aussehen kann.

Super Sicht
Super Sicht

Naja, egal, in Beringen gab es dann einen prima Schmauss in einem Restaurant, dass von aussen aussah, als wenn es dort richtig teuer ist. Aber es war lecker und preiswert.

Danach fuhren wir gesättigt bis “Zum kleinen Landhaus”.

Diese kleine Hotel wird von einer Frau alleine bewirtschaftet. Es liegt im Wald und ist über eine kleine Kopfsteinpflasterstraße zu erreichen.

Das Frühstück war nicht ganz so üppig wie im vorherigen Hotel. Hier wurde offensichtlich Wert auf Müslis auf allerlei Art Wert gelegt.

Trotzdem war es lecker und die Bewirtschafterin war nett und freundlich und überaus engagiert. Seid 3 Jahren bewirtschaftet sie das kleine Hotel.

09

Nach dem reichhaltigen Frühstück fuhren wir dann nach Hause. Wir durchquerten abermals die Heide und fuhren über den “Wilseder Ber” mit seinen 169 Höhenmetern. Das Wetter war immer noch recht frisch, aber bergauf kamen wir schon in Schweiß. Warum bloß .

Eine herrliche Aussicht entschädigte aber für alles.

Wir haben eine schöne Fahrt gehabt, alles lief prima.

Als leichte Panne musste ich einen streikenden Lowriderständer verzeichnen. Er war so verdreckt, dass ich ihn zu Hause auseinander bauen musste. Ich konnte ihn wieder in Form bringen.

Die nächste Tour steht bereits an. Dazu später mehr in einem anderen Thema.

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1 Kommentar

  1. Wir grüßen Euch
    Die Tour ließt sich ja wirklich gut, aber sie ist auch recht ansruchsvoll, wenn wir uns hier die Fotos dazu so ansehen. Also schieben wollten wir eher nicht, da wir schon über 60 sind. Trotzdem haben wir versucht, der Strecke etwas zu folgen. Die Quelle ist wirklich nicht atemberaubend. aber Landschaftlich sehr schön, vor allem die Heide.
    Doro und Helmut

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