„Corona Tour“ Neuburg a.d.D. – Selb (Fichtelgeb.)

Foto: Silke

Last Updated on 12. Juni 2020 by Travel-Cycle

Von Neuburg ging unsere Reise weiter gen Osten, immer der Donau folgend, soweit es überhaupt möglich war. Das Wetter ließ langsam nach, es fing unterwegs immer wieder an zu regnen. Wir fuhren so gemächlich dahin, als plötzlich ein Hähnchenwagen in unser Blickfeld geriet und zack, waren Hähnchen auf dem Mittagsplan. Silke kaufte schnell ein und wir zogen unsere Mittagspause etwas vor und fuhren anschließend nach Neustadt a.d.Donau.

Neustadt an der Donau

Einen geeigneten Parkplatz fanden wir recht schnell. Es sollte ein Verdauungsspaziergang folgen.

Von diesem Parkplatz ging es quasi um die Ecke und schon war man im Zentrum.

Sogar Johann Wolfgang von Goethe machte in diesem kleinen Ort eine Pause.

Nach unserem Spaziergang führte uns unsere Tour bis nach Regensburg.

Regensburg

Eigentlich wollten wir durch Regensburg hindurchrauschten, überlegten es uns dann doch anders. Am Ende müssen wir sagen „Gott sei Dank!“

Wir fanden schnell einen Parkplatz und nach einem Blick auf unser iPad war sogar das Zentrum in Reichweite. Perfekt für einen Nachtstopp.
Von hier geht man ca. 10 Minuten bis ins Zentrum mit der richtig tollen Steinbrücke.

Wenn man über diese tolle Steinbrücke geht, gelangt man in die Altstadt.

Foto: Silke

Die Altstadt hat es richtig in sich. Viele kleine enge Gassen lassen einen denken, man sei am Gardasee. Wow.

Stundenlang kann man sich dort aufhalten und entdeckt immer wieder neue Motive. Schade, dass der Dom eingerüstet war. Ohne Gerüst ist er bestimmt eine Augenweide.

Auf dem Rückweg zu unserem Camper fing es dann doch an zu regnen. Aber egal, wir hatten einen Schirm dabei. Unser Fazit für Regensburg: unbedingt hinfahren, eine tolle Stadt. Nachfolgend zeigen wir euch ein kleines Video mit Sicht von der „Steinbrücke“ und geben einen kleinen Einblick.

Passau

Der geplante Stopp  in Passau wäre fast nichts geworden. Die beiden innenstadtnahen Stellplätze waren komplett belegt, so blieb und noch ein Platz etwas ausserhalb. Es waren ca. 5 km von dort bis ins Zentrum.

In der letzten Ecke fanden wir noch einen Platz. Gut, für eine Nacht ganz ok. Wir wollten erst länger bleiben, aber das Wetter war ganz ok, so fuhren wir noch am selben Tag ins Zentrum. Von diesem Platz einfach gerade aus, verfahren kann man sich nicht. 10 Minuten Fahrt vielleicht. Zuerst wollten wir den Kirchturmberg erklimmen. Es war relativ warm und ein Eis war anschließend geplant.

 

Aber bevor wir zum Eis kamen, wollten wir uns das Treffen der drei Flüsse anschauen. Diese sind die Donau, der Inn und die schwarze Ilz. Foto unten: Inn rechts, Donau in der Mitte und von links kommt der schwarze Ilz.

Foto: Silke

An der Donau gibt es viele Motive. Links noch bei bestem Wetter, rechts mit drohendem Unheil.

Foto: Silke

Als wir auf uns die Zusammenkunft  der drei Flüsse wirken ließen, zog es ganz dunkel auf. Was tun? Tja, Eis war nicht mehr, lieber zurück zum Camper.Es sah dunkler aus, als auf dem Foto, schon fast bedrohlich. Wir befürchteten das Schlimmste. Und als wir uns auf den Rückweg machten, öffnete Petrus alle Schleusen und es goß wie aus Eimern. Die Nacht war relativ ruhig.

Über die Zusammenkunft der drei Flüsse nachfolgend ein kurzes Video.

Grafenau

In Grafenau machten wir eine kurze Mittagspause.

Anschließend wollten wir am „Arber“ einen Nachtplatz suchen. Alle Plätze, die für uns in Frage kommen würden, waren für uns durch Verbotsschilder gesperrt. So bleib uns nichts anderes übrig, als weiterzufahren.

Teisnach

In Teisnach fanden wir einen großen Parkplatz, der uns gut für eine Übernachtung schien. So richteten wir uns ein. Das Laptop kam auf den Tisch und es wurde in die Tasten gehauen.

Wir befinden uns immer noch im bayrischen Wald, in der Nähe zur Tschechischen Grenze.

Wir sind überwiegend abseits der Autobahnen unterwegs. Im Navi erstelle ich dann die Touren mit vielen Wegpunkten. Gerade Strecken kann jeder, wir möchten etwas von der Landschaft sehen. Nachfolgend zeigen wir euch ein kurzes Video unserer bevorzugten Straßen.

Zurzeit haben wir 14 Grad auf dem Tacho und immer wieder regnet es. Aber es wird bestimmt wieder besser, bin ich mir sicher.

Wir fuhren weiter Richtung Norden und planten diesmal, wieder im Wald zu übernachten. Das Wetter war schlecht, kalt und regnerisch. So fanden wir einen Weg, der zu einem kleinen Übernachtungsplatz im Wald führte. Am Anfang war die Straße noch relativ ok, aber dann ging es in nassen Sand/Schotter über. Auf Grund des Regens hingen die Äste teilweise sehr tief, so dass wir nur im Schritttempo voran kamen.

Aber der Platz war durch Pkw zugeparkt, keine Chance. Hier noch ein kurzes Video von der Waldfahrt.

So entschieden wir, nach Tirschenreuth zu fahren.

Tirschenreuth

In Tirschenreuth fanden wir einen großen Parkplatz, von dem man sehr schnell in die Innenstadt gelangte. Gut, denn auch der Bäcker war somit nicht weit.

Vom Parkplatz erreichte man das kleine Zentrum zu Fuß in 5 Minuten. Leider war das Wetter immer noch nicht besser, es regnete immer wieder mal, so dass auch der Regenschirm zum Einsatz kommen musste.

Foto: Silke

Bei schönem Wetter ist alles noch mal so schön. Auch Johann Wolfgang von Goethe begleitete uns.

Obwohl der Platz recht zentral lag, genauso wissen es die jungen Autofahrer, die mit ihren teilweise aufgemotzten Fahrzeugen recht viel Lärm machten. Nicht nur am Abend, sondern auch schon weit nach Eintritt der Dunkelheit. Das gefiel uns nicht sonderlich. Eine VE Station grenzte an den Platz an, was uns erfreute. So konnten wir am nächsten Tag ver-und entsorgt weiterfahren. Ziel diesmal ein Campingplatz mit einem davor befindlichen Stellplatz, denn es ist wieder mal Waschtag.

Mitterteich

Ein Top Platz erwartete uns, wir waren richtig überrascht, sogar mit Wellnessbereich und einem nach draußen führenden Warmwasserpool, einfach top. Die Stellflächen vor der Schranke waren allerdings minimal schief, Keile braucht man nicht zwingend.

Der Ausblick allerdings war top. Trotz Waschmaschinen und Trockner mussten wenige empfindliche Teile mit der Hand gewaschen werden, was jetzt nicht schlimm ist.

Da hängt sie nun, die nasse Wäsche. Diese Saughalter haben sich mehr als bewährt.

Foto: Silke

Am Nachmittag, die letzte Wäscheladung war noch nicht ganz trocken, sind wir zur nahegelegenen Sommerrodelbahn gegangen und sind einmal runtergebraust. Hierzu ein kleines Video.

Das Gute daran war, dass man mitsamt seines Schlittens wieder zum Ausgangspunkt hochgezogen wurde. TOP.

Abends musste noch ein Foto gemacht werden, denn die Farben haben es mir angetan.Gerade wenn man auch im Campervan arbeitet, riskiert man doch den einen oder anderen Blick nach draußen.
Abends konnten wir noch einige Zeilen zu Papier bringen und uns die nächste Station unserer Tour aussuchen.

Unser nächstes Ziel ist Selb, die Porzellanstadt im Fichtelgebirge.

Selb

In Selb fanden wir einen schönen zentrumsnahen Stellplatz. Stromsäulen und eine VE sind vorhanden. Ausserdem findet man hier Duschen und Toiletten sowie Mülleimer.

Schnell war man im Zentrum des kleinen Ortes. Viele Porzellangegenstände sind dort präsent, wie ein schöner großer Springbrunnen.

Auch waren die Häuser in bunten Farben gestrichen, eine Wohltat für die Augen.

YouTube Videos

Wenn ihr kein Video von Travel-Cycle verpassen wollt, dann abonniert einfach unseren Kanal auf YouTube. So seid Ihr stets über die neuesten Videos von uns informiert.

Unser YouTube Kanal

Newsletter Anmeldung

Meldet Euch kostenlos an, um immer auf dem neuesten Stand zu sein. Ihr erhaltet immer bei neuen Blog-Einträgen eine E-Mail.

Hinweis: Wir möchten in diesem Zusammenhang auf unsere Datenschutzerklärung hinweisen.

Über Travel-Cycle 267 Artikel
Silke und Michael genießen die Zeit, die sie mit ihrem Kastenwagen unterwegs sind. Ihre Freude ist immer riesig, wenn es wieder heißt: "Es kann losgehen!" Die Erlebnisse zeigen sie in diesem Reiseblog. Viel Spaß beim Schmökern

Ersten Kommentar schreiben

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.