„Corona-Tour“ Selb – Templin

In diesem Bericht geht es weiter mit unserer Coronatour. Im letzten Bericht berichteten wir von der Porzellanstadt Selb. Nach Selb fuhren wir weiter Richtung Osten.

Schwarzenberg

Auf unserer Tour kamen wir in Schwarzenberg vorbei. Am Stellplatz wurde fleißig gearbeitet, somit war er nicht zu benutzen. Aber es wurde ein Ersatzplatz eingerichtet, den wir dann auch anfuhren. Schön war er allerdings nicht, dafür kostenlos und zentrumsnah.

Von dort aus ging es eine steile Treppe mit gefühlten 200 Stufen hinauf in den Ort.

Aber man hatte von dieser Treppe aus einen guten Überblick. Oben angekommen, mussten wir erstmal verschnaufen, schließlich ist man kein junger Hüpfer mehr. Der kleine Ort, der in einer Art Kreis angelegt war, konnte schnell durchkämmt werden. Das Wetter war nicht sonderlich gut und es regnete immer wieder zwischendurch.

Nachfolgend ein kleines witziges Video von Schwarzenberg.


Wir waren uns einig, dass wir dort nicht übernachten und so fuhren wir am Nachmittag weiter und hatten einen kleinen Waldparkplatz als Ziel, dieser lag an einer Talsperre und bot uns einen guten Schlafplatz.

Es war echt schaurig und so was von dunkel in der Nacht. Ruhig ausserdem. Am nächsten Morgen suchten wir noch die Talsperre auf.Nachfolgend noch ein kleines Video.


Nach einem Frühstück machten wir uns aus dem Staub. und tingelten weiter auf kleinen, engen Straßen in Richtung Osten, immer entlang der tschechischen Grenze. Wir lieben diese engen Straßen. Aber wir wollten auch mal reinschauen in die Tschechei und so bog ich spontan nach rechts ab.

Nach dem kurzen Abstecher in die Tschechei landeten wir schließlich in Seiffen. nachfolgend ein kurzes Video mit weiteren Informationen.

Seiffen

Über Seiffen kann ich nicht viel schreiben. Der Ort besteht ausschließlich aus Handwerksgeschäften, die meistens ähnliche Produkte an den Mann/die Frau bringen wollen. Für mich nichts tolles, obwohl die Leistung der Handwerker nicht zu unterschätzen ist.

Foto: Silke

Die Parkplätze waren recht teuer, 10€ für 3 Stunden empfanden wir als überteuert. So machten wir uns dann auf den Weg in den Wald, um eine ruhige Nacht zu verbringen.

Nachfolgend ein kurzes Video mit Eindrücken von den gefahrenen Straßen und von der Übernachtungssuche.

Wir fanden einen tollen Platz in einer Sackgasse.

Foto: Silke

Nach dieser ruhigen Nacht und einem ausgiebigen Frühstück fuhren wir durch die Sächsische Schweiz. Ziel sollte Bautzen sein. Hier wieder eine kurzes Video mit Eindrücken von den gefahrenen Straßen und Infos zur vergangenen Nacht.

Sächsische Schweiz

Die Strecke von Bad Schaudau (Straße 165) bis nach Saupsdorf war atemberaubend. Sehr zu empfehlen. Parkplätze bekommt man dort nur, wenn man sehr, sehr spät am Abend oder in der Nacht mit dem Camper anreist. Alternativ fährt von Bad Schandau eine kleine Bahn hinauf und auch eine Buslinie ist dort eingerichtet.

Foto: Silke

Mann muss richtig aufpassen, denn die Bahn fährt rechts hoch und rechts auch wieder runter. Somit kommt sie einem rechts entgegen, links versucht es ein Wohnmobil. und wo sollen wir hin? Einfach rüber nach links, die Bahn vorbeilassen und dann wieder nach rechts, um am Wohnmobil vorbeizukommen.

Die Felsformationen sind toll, leider fanden wir keinen Parkplatz. Bei nächsten Mal wird alles anders, dann reisen wir mitten in der nacht an und sichern uns einen tollen Platz.

In Saupsdorf machten wir erstmal Mittagspause, bevor es dann nach Bautzen ging.

Nachfolgend noch ein Video vom Elbsandsteingebirge.

Bautzen

In Bautzen fuhren wir auf den ausgewiesenen Stellplatz, der allerdings belegt war. Da ein riesiger Parkplatz angrenzt, stellten wir uns etwas an die Seite. Bautzen ist einfach Pflichtprogramm.

Vo Stellplatz geht man ca. 15 Minuten bis ins Zentrum. Dort gibt es Fußgängerzonen und Einkaufscenter und was noch toller war, viele historische Gebäude.

Wir gingen zunächst über die Friedensbrücke.

Schon bei diesem Blick kann man die ganze Pracht erahnen. Schnell waren wir in der Innenstadt.

Noch ein kleines Selfie mit historischem Hintergrund und wir machten uns am späten Nachmittag wieder auf den Weg zu unserem Campervan.

Bautzen ist es Wert, angefahren zu werden. Hier noch drei tolle Fotos von Silke. Wir waren auch im Senfladen mit kleinem Museumsteil und versorgten uns mit Bautzener Senf.

Nachfolgend ein kleines Video von Bautzen.

Von Bautzen führte uns unsere Tour nach Cottbus.

Cottbus

Nachfolgend einige Infos.

In Cottbus fanden wir einen Stellplatz am Schwimmbad „Lagune“, kostet 10€, Wasser und Strom kosten extra. Zu begleichen an der Kasse des Schwimmbades. Dafür waren die Stellflächen extralang.

Vom Stellplatz kann man entweder zu Fuß in die Innenstadt gehen oder man nimmt einen Bus. Zu Fuß geht man vielleicht geschätzte 20 Minuten.

Die Altstadt liegt ebenfalls im Zentrum und ist schnell erreichbar. Richtig spektakulär ist sie allerdings nicht.

Nachmittags fing es an zu Grollen, wir befürchteten das Schlimmste und machten uns auf den Weg zu unserem Camper.

Lübben im Spreewald

Als wir nach Cottbus durch den Spreewald fuhren, machten wir eine Pause in Lübben und staunten nicht schlecht, als wir feststellten, dass auf der Schlossinsel einiges los war. Wir suchten uns einen Parkplatz und wollten erkunden was da denn so los ist.

Wir waren überrascht. Paddler fuhren auf der Spree genauso wie Gondoliere mit ihren großen Booten.

Die Paddler und die Gondeln fuhren auch durch kleine handbetriebene Schleusen.

Man wähnte sich teilweise auf einem Jahrmarkt. Hier wurde einem etwas geboten, es machte Spaß, zuzuschauen.

Wer Lust hat, kann sich hier ordentlich sportlich betätigen. Eigentümliche Eigenbauten erfreuten uns. Nach einer kurzen Mittagspause fuhren wir weiter durch den Spreewald. Offensichtlich ist Lübben das Herz dieses Spreewaldes, nirgends war mehr los.

Zur Nacht suchten wir uns wieder einen Parkplatz, den wir in Buckow am Scherrmützelsee fanden. Dort gingen wir zum See und suchten einen Geocache, den wir auch fanden. Auch eine fast neue Tischtennisplatte fanden wir, die allerdings nicht mehr bespielbar war.

Ein Imker hatte einen tollen Bienenwagen, so macht Imkern Spaß.

Da wieder ein Waschtag anstand, erkundigte sich Silke nach einem Stellplatz mit Waschmaschine und Trockner. Diesen fand sie in Templin, in der Uckermark.

Nachfolgend ein kleines Video mit Informationen.


Bevor wir Templin erreichten, fuhren wir noch durch den Wald. Hinsichtlich der Straßenbeschaffenheit sprach man von Straßenschäden. Aber dass die Straßenschäden dermaßen hart waren, hätten wir nicht erwartet. Aber seht selbst.

Templin

Da wir wieder Waschtag hatten, brauchten wir einen Platz mit Waschmaschine und Trockner. Diesen fanden wir dann in Templin.

Mit dem Fahrrad ist man schnell im Zentrum. Entweder fährt man an der Straße entlang oder durch den Kurpark. Vom Lübben See führt ebenfalls ein Weg in die Stadt.

Foto: Silke

Ein schöner Markt ist dort ebenfalls anzutreffen, genauso wie eine gut erhaltene Stadtmauer.

Oben rechts seht ihr eine Abbildung einer damaligen Tankstelle. Während das Grundgerüst noch steht, sind die Säulen verschwunden und lediglich mit Hilfe eines Plakates anschaulich dargestellt.

Der See in Templin bietet schöne 5 Seen Rundtouren mit einem Fahrgastschiff an.

Es wurde nicht nur die Temperatur des Wassers geprüft, sondern auch eine Caches gehoben.

Im Foto rechts deute ich nur an, wo sich einer dieser Dosen befindet. Genaueres sollte man nicht verraten.

Foto: Silke

Ein Highlight in Templin ist das Dreisternehotel, welches durch einen Künstler farbenfroh hergerichtet worden ist.
Das Wetter war übrigens Bombe, Sonne satt und sehr, sehr warm.

Nachfolgend ein kleines Templin Video.

You Tube

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Silke und Michael genießen die Zeit, die sie mit ihrem Kastenwagen unterwegs sind. Ihre Freude ist immer riesig, wenn es wieder heißt: "Es kann losgehen!" Die Erlebnisse zeigen sie in diesem Reiseblog. Viel Spaß beim Schmökern

2 Kommentare

    • Hey ihr beiden
      Vielen Dank für das nette Feedback. Es freut uns sehr. Es gibt so viele schöne Orte in Deutschland, die man besuchen kann. Unsere sind nur einige davon. Wo geht es bei euch demnächst hin?
      Lieben Gruß Michael

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