„Corona Tour“ Templin – Kühlungsborn

Last Updated on 7. Juli 2020 by Travel-Cycle

Von Templin führte uns unser Weg nach Prenzlau.

Prenzlau

Zunächst suchten wir uns einen Platz. Es ist in Prenzlau nicht einfach. Als wir an den „Unteren Uckersee“ kamen, fiel uns ein Stellplatzschild auf, welches auf dem Grundstück eines Beachclubs stand. Wir wurden neugierig und gingen mal fragen.

Wir durften uns zu einem sich schon dort befindlichen Kastenwagen dazu stellen. Tor auf, unser Campern rein, Tor zu. Perfekt. Das rechte Bild zeigt den Blick aus Richtung unseres Campers in Richtung Wasser und Bootsvermietstation.

Drei Camper können hier stehen, hintereinander. Somit stehen wir direkt IM Beachclub. Von hier führt eine Promenade bis ins Zentrum.

Noch am Nachmittag starteten wir zu einer Seeumrundung mit dem Fahrrad. Es ging rund um den Unteren Uckersee. Am Anfang war der Radweg richtig toll befestigt.

Aber nach einigen Kilometern vergrößerte sich nicht nur der Abstand zum See, sondern der Fahrbahnbelag wurde immer schlechter, bis er am Ende garnicht mehr vorhanden war.

Sogar über einen abgemähten Acker sind wir gefahren. Ob wir vielleicht den falschen Weg genommen haben? Es schien so. Aber tolle Blicke auf den See entschädigten uns am Ende für unsere Mühe. Knapp 30 km sind es um den See.

Und alles bei knapp über 30 Grad. Dass wir nicht tot vom Rad gefallen sind, grenzt schon an ein Wunder.

Am nächsten Morgen machten wir uns aus dem Staub und wollten weiter auf unsere Tour. Wir fuhren bis nach Ueckermünde. Nachfolgend ein kleines Video.

Ueckermünde

Das Wetter wurde immer schlechter und kalt dazu. Es regnete immer wieder mal, aber meine kurze Hose kam nicht in den Schrank. Ich hielt der Kälte alle meine Willenskraft entgegen. Der Stellplatz wurde schnell gefunden und ein Platz eingenommen. Der Stellplatz verfügt auch über eine VE Station, allerdings ist die Entsorgung des Grauwassers eher umständlich.

Der Weg in die Stadt und zum Bäcker sind kurz, das Fahrrad braucht man nicht. Schöne farbenfrohe Häuser haben sie dort. Wir finden solche bunten Häuser immer sehr erfrischend.

Ueckermünde hat sogar einen kleinen netten Hafen, der ebenfalls fußläufig erreichbar ist.

Einige Überreste einer alten Burg fanden ebenfalls unser Interesse, die vorgelagerten Anker verschiedener Epochen ließen uns staunen, Genauso wie eine Alte historische Schleuder.

Nach nur einer Nacht hatten wir genug von Ueckermünde gesehen. Wäre das Wetter besser, hätte man sich dort durchaus länger aufhalten können. Aber so fuhren wir nach Usedom, Ziel war Heringsdorf.

Heringsdorf

In Heringsdorf konnten wir keinen Platz bekommen, so nutzten wir einen einfachen Parkplatz in einer kleinen Seitenstraße, um uns den Strand, die Seebrücke und die Gegend anzuschauen. Vom Parkplatz zum Strand gingen wir ca 15 Minuten. Dann am Strand vielleicht 20 Minuten. Das Wetter besserte sich etwas und somit war es kein Problem. Silke testete noch das Wasser, während ich lieber Fotos schoss.

Nachdem wir genug von der Ostsee hatten (man kann nie genug bekommen), suchten wir uns einen Übernachtungsplatz. Silke erinnerte sich an den „Karlshof“ in der Nähe. Dort soll man auf dem eigenen Parkplatz übernachten dürfen. Also schnell mal hin. Wir fanden auch gleich eine freie Stelle im hinteren Teil des Parkplatzes und richteten uns ein.

So schön der Platz eigentlich war, desto erstaunter waren wir, als wir am Abend nur noch alleine dort standen. Als der Herr vom Ordnungsamt kam, wussten wir warum. Höflich bat er uns, den Platz zu verlassen, da dort das Übernachtung nicht gestattet sei. Selbst der Hinweis, dass auf der Homepage vom „Karlshof“ das Übernachten gestattet wäre, konnte ihn nicht umstimmen. Er wies uns an, doch mal beim „Autokino“ in der Nähe vorbeizuschauen. Dort könne man noch unterkommen.

Koserow

Gut, dachten wir uns, fahren wir mal ins Autokino.

Dort war noch genug Platz auf einer riesigen Wiese. Wir ahnten Schlimmes, als wir ins Autokino fuhren. Uns ist bekannt, dass immer von den Kinobesuchern viel gehupt wird und das auch noch mitten in der Nacht.

 

Komischerweise war es sehr ruhig. Morgens bekamen wir noch frische Brötchen und nach einem guten Frühstück konnte er weitergehen. Aber erst noch entsorgen.

Man könnte vermuten, dass wir in der ersten Reihe standen, aber dem war nicht so. Die Entsorgungsstation war besetzt und Silke musste dieses Foto schießen.

Nachfolgend ein kurzes Video mit weiteren Informationen.

Greifswald

Der Stellplatz in Greifswald war proppenvoll, so blieb uns nur der Ausweichplatz gegenüber des kleinen Hafens. Wir standen dort sehr ruhig und vor allen Dingen stadtnah.

In wenigen Minuten waren wir zu Fuß im Zentrum. Historische Gebäude und viele Restaurants luden zum Verweilen ein. Bei einem „Italiener“ aßen wir zu Mittag. Ein kleiner markt hatte seine Tore ebenfalls noch geöffnet.

Die vielen liebevoll restaurierten Häuser mit ihren vielen verschiedenen Farben waren eine Wohltat für das Auge. Unterwegs kam uns noch die Feuerwehr entgegen. Eine tolle Idee.

Das Wetter ließ nach und sank bis auf 16 Grad und teilweise regnete es leicht.

Stralsund

Stralsund war voll, fast kein Platz mehr zu bekommen. In der Ringstraße fanden wir dann aber doch noch einen. Übernachten war dort nicht drin, also nur Sightseeing und Bummeln.

In der Stadt war nicht viel los, aber was kann man von einem trüben Sonntag auch anderes erwarten? Deshalb hielt wir uns dort nicht lange auf und beschlossen, nach Zingst zu fahren.

Zingst

In Zingst ergatterten wir einen Stellplatz auf einem Surf- und Kite Hotspot, kurze Wege an den Strand sind garantiert.

Obwohl die einzelnen Plätze recht eng waren, fühlten wir uns hier sehr wohl. Unsere Nachbarn taten ihr Übriges. War wirklich sehr nett dort. Vom Platz aus waren wir schnell am Strand und machten unsere Späße. Das Wetter wollte es so, wir waren bester Laune.

Silke versuchte noch etwas auf den Buhnen zu balancieren, was ihr optisch ausnahmslos gelang. Bloß nicht reinfallen, denn dann sind nicht nur die Schuhe nass. Aber es gelang ihr vorzüglich. Schwer war es ja auch nicht.

Als langsam die Sonne unterging, machten wir noch ein paar Fotos für unser Album.

Natürlich durften auch einige Caches am Tage nicht fehlen. Es wurden alle entdeckt.

In Zingst war es richtig toll, wir werden auf jeden Fall wiederkommen.

Warnemünde

Um nach Warnemünde, aus Richtung Osten, zu gelangen, hat man zwei Möglichkeiten, einmal die kurze Fährüberfahrt oder den längeren Umweg über Rostock. Wir wählten die Fähre, welche bei unserer Tour für etwas Abwechslung sorgte. Ausserdem war der Preis von um die 7€ sehr moderat. In wenigen Minuten setzt man über, ohne lange Wartezeiten.

Im Hochsommer könnte es enger werden und man sollte Wartezeiten in Kauf nehmen. Von der Fähranlegestelle bis zum Parkplatz sind es nur wenige Minuten.

Es sind dort Schilder angebracht, worauf gebeten wird, dort nicht zu übernachten. Da es sich um offensichtlich um eine Empfehlung handelt, übernachteten dort mindestens 70 Mobile. Wir bekamen einen Platz in der ersten Reihe und schlossen uns der Mehrheit an.

In wenigen Minuten ist man in der Innenstadt und am Hafen. Überall wird leckerer Fisch kredenzt, für Fischliebhaber ein Schlaraffenland. Auch wir labten uns am leckeren Fisch, wenn nicht an der Ostsee, wo dann?

Einige Kilometer absolvierten wir, gerade auch, wenn man an den Leuchtturm möchte, um gerade dort einen Cache zu suchen. Dieser wurde schnell gefunden, denn er verriet seine Lage.

Warnemünde erhält von uns ebenfalls eine eindeutige Empfehlung.

Wittenbeck

Der Stellplatz in Wittenbeck liegt an der Steilküste, zwischen Kühlungsborn und Heiligendamm und bietet einen sehr großen Stellplatz mit Strom, VE und Brötchenservice an.

Foto: Silke

Links im Vordergrund gibt es ein feines Restaurant.

Vom Stellplatz aus hat man die Wahl, fährt man mit dem Fahrrad zuerst nach Kühlungsborn oder nach Heiligendamm? Wir fuhren natürlich in beide Richtungen. Obwohl der Stellplatz an der Steilküste liegt, konnte man ohne große Anstrengungen mit dem Fahrrad beide Ort erreichen.

Kühlungsborn

Vom Stellplatz in Wittenbeck fährt man ca. 20 Minuten bis nach Kühlungsborn. Kühlungsborn hat nicht nur eine schön anzusehende Innenstadt, sondern auch einen herrlichen Strand mit noch besserem Sand.

Am Nachmittag fuhren wir mit unseren Rädern noch in die andere Richtung bis nach Heiligendamm.

Heiligendamm

Ähnlich weit wie bis nach Kühlungsborn ist es nach Heiligendamm. Heiligendamm ist ein sehr kleiner Ort, der richtig alte Herrenhäuser zu bieten hat, die teilweise aufwändig restauriert werden. Für einen Freund alte Herrenhäuser ist Heiligendamm ein Muss.

Aber es gibt dort nicht nur alte Herrenhäuser, nein, sogar auch einen tollen Strand. Wie jeder Ort an der Ostsee, hat auch Heiligendamm seinen eigenen Steg.

Von der Innenstadt, wenn man überhaupt dieses Wort benutzen kann, gibt es weiter nichts zu berichten.

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Silke und Michael genießen die Zeit, die sie mit ihrem Kastenwagen unterwegs sind. Ihre Freude ist immer riesig, wenn es wieder heißt: "Es kann losgehen!" Die Erlebnisse zeigen sie in diesem Reiseblog. Viel Spaß beim Schmökern

2 Kommentare

  1. Viele Orte habe ich wiedererkannt 🙂 Auch einige Stellen, an denen ihr Caches gesucht habt ( Zingst und Warnemünde) Wir sind dieses Jahr auch mit dem Womo an der Ostsee entlang und haben einige Radtouren gemacht und Caches gesucht. Das ist ein richtig tolles Hobby. Im September geht es wieder los, wir wissen nur noch nicht, wohin:) Dänemark, Holland Inland oder Deutschland Inland. Kommt auf das Wetter an:)
    Liebe Grüße, Susanne Jupe

    • Hey Susanne
      Vielen Dank für deinen netten Kommentar. Es ist immer schön, in Erinnerungen zu schwelgen, oder? Es freut uns, wenn wir mit unserem Bericht einige in euch wecken könnten. Wir wünschen euch viele gefundene Fosen und einen tollen Urlaub. Lasst mal hören, wo ihr hingefahren seid.
      Liebe Grüße
      Michael

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