Norditalien – mit dem Wohnmobil über Kitzingen (D) nach Portovenere (I)

Mit dem Kastenwagen ging es jetzt nach Norditalien.

Folgende Regionen wurden besucht

  • Toscana
  • Elba
  • Umbrien

Besuchte Städte und Dörfer

  • Kitzingen/Deutschland
  • Samnaun/Schweiz
  • Zams/Schweiz
  • Garda/Italien
  • Portovenere/Italien
  • Monterosso al Mare/Italien
  • Vernazza/Italien
  • Pisa/Italien
  • Magazzini/Elba
  • Lacona/Elba
  • Marina die Campo/Elba
  • Portoferraio/Elba
  • Capolevieri/Elba
  • Porto Azzuro/Elba
  • Rio nell’Elba
  • Cavoli
  • Marcianna
  • Marcianna Marina
  • Albinia
  • Castigliano del Lago/Trasimeno
  • Pienza/Italien
  • Montepulciano/Italien
  • Rimini/Italien
  • Ravenna/Italien
  • Marina di Ravenna/Italien
  • Jesolo/Italien
  • Ossiacher See/Österreich
  • Velden/Österreich
  • Felden/Chiemsee

Gesamtfahrstrecke: 3991 km

Der erste Teil unserer Reise führte uns nach

  • Kitzingen
  • Zams
  • Samnuan
  • Garda
  • Portovenere

Endlich war es soweit

Wir konnten es nicht erwarten, in Richtung Italien zu starten. Die Tage bis zum Start wurden gezählt und wir wurden immer aufgeregter, denn auch Elba stand auf dem Plan.

Wir starteten am Nachmittag bei bestem Wetter und konnte ohne Stau gut Strecke machen. Wir entschieden uns, auf dem Stellplatz in Kitzingen zu übernachten.

Kitzingen/Main

Schon auf der Autobahn in Richtung Süden fiel uns immer wieder ein Wohnmobil aus Oldenburg auf, welches uns mehrmals überholte. Offensichtlich hatte es der Fahrer sehr eilig. Um so erstaunter waren wir, dass dieses Wohnmobil in Kitzingen direkt vor uns auf den angepeilten Stellplatz fuhr. Lothar, so hieß der einige Wohnmobilist, war ebenfalls in Richtung Süden unterwegs. Er fuhr alleine und wollte sich mit seiner Frau treffen.

Der Stellplatz war überraschenderweise recht voll, so bekamen wir und Lothar nur einen Platz am Rand. 9€ waren für die Übernachtung zu zahlen.

Da der Weg in die Stadt recht kurz war, schauten wir sie uns noch kurz an. Über eine Brücke fällt man direkt in die Fußgängerzone. Was will „Frau“ mehr? Es ist eine tolle historische Altstadt vorzufinden. Echt hübsch dort.

Nach einer kurzen Sporteinlage von Silke ging es ins Zentrum. Sie kann einem Trampolin einfach nicht widerstehen.

Am nächsten Tag setzten wir unsere Reise fort. Wir hatten geplant, ohne irgendeine Maut unseren urlaub durchzuziehen. Nicht, dass wir die Maut nicht zahlen könnten, nein, wir wollten einfach abseits der Touristenströme unsere Fahrt erleben.

Zams

Kurz vor dem Reschenpass übernachteten wir in Zams. Wir wählten dafür den Parkplatz an der  Venetseilbahnstation. Die Nacht war ruhig. Bedenken wegen der Übernachtung hatten wir nicht, da zurzeit lediglich Vorsaison ist. Perfekt für eine Nacht. Belohnt wurden wir mit einer tollen Aussicht auf die Berge.

In der Nacht hatte es einen kleinen Regenschauer gegeben, nicht weiter tragisch. Am Morgen erwartete uns wieder sehr schönes Wetter mit 15 Grad. Perfekt zum Fahren. Ziel: Gardasee.

Samnaun/Schweiz

Vorher wählten wir aber noch den kleinen Bergort Samnaun in 1810 m. Uns wurde von diesem Ort vorgeschwärmt, soll man dort doch zollfrei einkaufen und günstig tanken können. Das wollten wir uns ansehen. Es ging 11 km steil bergan, bis man den Ort erreicht. Tipp: Nicht gleich die erste Tankstelle nehmen, denn die nachfolgenden sind in der Regel NOCH günstiger. Dazu war es Wochenende und wie schon mal erwähnt, Vorsaison. Somit war nichts los.

Nachdem wir getankt hatten, fuhren wir weiter hoch, gespannt, wie weit es noch gehen würde.

Bis Samnaun-Dorf ging die Reise. Unterwegs, welch ein Wunder, sahen wir den ersten Schnee. Schnee kennen wir, aber als Norddeutsche sind wir mit nicht allzuviel von dieser weißen Masse gesegnet. Da mussten wir glatt nochmal anhalten und es fotografisch festhalten.

Silke war sehr von den Bergen begeistert. Immer wieder wollte sie fotografieren.Wir fuhren also bis nach Samnaun-Dorf und freuten uns, als wir einen Bäcker fanden, der sogar noch geöffnet hatte. Es fehlte uns an Brot, welches Silke schnell noch einkaufen ging, während ich mich an den Bergen ergötzte.

Bergab ging es teilweise mit 13% hinunter. Es war richtig steil, so dass nach einer gewissen Strecke das erste Mal an der Hinterachse unseres Kastenwagens ein Fading auftrat. Wir fuhren sofort auf einen Parkplatz, um die Bremsen abkühlen zu lassen. Da stellten wir fest, dass die Handbremse es nicht schaffte, den Kasten am Weiterrollen zu hindern. Null Bremswirkung. Da half nur der Fuß auf der Bremse und ein eingelegter erster Gang. Nach gut einer halben Stunde konnte die Fahrt weitergehen.

Nachfolgend ein kurzes Video mit Eindrücken über die Abfahrt aus Samnaun. Viel Vergnügen

Garda am Gardasee

Unsere Fahrt ging somit mautfrei über den Fernpass und dem Reschenpass. Schließlich kamen wir am Gardasee an und genossen schon von Weitem die tolle Sicht auf den großen See.

Für die Tour durch die Berge benötigten wir für die Strecke von 350 km gut 8 Stunden, wurden aber immer wieder mit herrlichen Panoramen belohnt. Wir würden es wieder so machen, allerdings braucht man dafür viel Zeit.

Der Stellplatz in Garda liegt sehr zentral, ist zu den Seiten hin recht eng, aber in der Länge passen auch Dickschiffe. Kostenpunkt 17€.Nachdem wir uns eingerichtet hatten, gingen wir gleich in die kleine Stadt. Der Weg zu Fuß dauert keine 5 Minuten und man ist direkt am Gardasee. Kleine Gassen laden zum Shoppen ein und wir freuten uns über die leeren Gassen. Ungehindert konnte man dort schlendern. Eine Flasche Limoncello wanderte in unseren Beutel. Eine feine Köstlichkeit.

Kein Gedränge wie in der Hauptsaison.

Auch direkt am See konnte man herrlich flanieren und das eine oder andere Kaltgetränk zu sich nehmen.

Aperol Spritz hieß das Getränk unserer Wahl. Einfach lecker. Und wenn man zwei davon bestellt, bekommt man immer eine kleine Snackschale gereicht. Tolle Idee, wie wir finden. Am Hafen kann man es aushalten. Leider fanden wir den Cache am Drachen nicht. Ob er noch da war? Hmm, keine Ahnung.

Auch als die Sonne sich so langsam verabschiedete, entstand ein tolles Flair.

Wir sind einfach gerne dort.
Am nächsten Tag, wir entschlossen uns, zwei Nächte am Gardasee zu verbingen, ging es wieder an den See.

Die Sonne zeigte sich wieder von ihrer besten Seite. Natürlich erkundeten wir auch Bardolino mit dem Roller und frischen unsere Erinnerungen von damals wieder auf. Es ist schön, sich auch mal in Erinnerungen zu tummeln. Die Temperatur lag bei 28,7 Grad im Schatten.

Nachdem die Tage vorbei waren, setzten wir unsere Reise fort. Kurz vor Parma stellten wir fest, dass der Absorberkühlschrank auf Gas nicht mehr funktionierte, obwohl es der Boiler tat. Auch der Herd funktionierte auf Gas nicht. Somit stand eine Überprüfung der Gasanlage an. Wir fanden eine geschlossene Tankstelle mit einem Riesendach, welches hervorragend für diese Arbeiten Schatten spendete. Der Roller musste zwecks Überprüfung von der Bühne runter. Nachdem die Entlüftung der Gasschläuche durchgeführt worden ist, liefen alle Aggegate wieder einwandfrei. Und die Sonne brannte unaufhörlich. Aber wir hatten ja Schatten. Roller wieder drauf und wir konnten weiterfahren.

Portovenere

Wir wollten an diesem Tage noch die Westküste erreichen. Dazu suchten wir einen möglichen Stellplatz in der Nähe von La Spezia. Diesen fanden wir dann im Nachbarort Portovenere. Zu diesem Stellplatz ging es immer wieder bergan durch schmale Gassen. Er verfügt über eine VE und Mülltonnen. Das reicht uns als Ausgangspunkt einiger Rollerfahrten. Allerdings war es recht eng. Aber wir wollen ja mit dem Roller die Umgebung erkunden. Es standen die 5 Perlen (Küstenorte) an der ligurischen Küste auf dem Plan. Diese da sind:

  • Monterosso al Mare
  • Vernazza
  • Corneglia
  • Manarola
  • Rio Maggiore

Zunächst aber einige Einblicke in den Ort Portovenere. Blick vom Stellplatz.

Portovenere ist auch ein kleiner netter Ort, den man allerdings eher mit Zweirädern oder zu Fuß besucht.

Er hat auch eine kleine Innenstadt, wo man schön im Schatten laufen kann.
Hier der kleine nette Hafen.

Natürlich stand wieder ein Cache an, den wir allerdings ebenfalls nicht finden konnten. Die Hinweise waren auf italienisch, was die Sache erschwerte.

Die örtliche Polizei war ebenfalls mit Rollern unterwegs. Perfekt in den engen Straßen. Als wir mit unserem Beiboot losfuhren, um die 5 Perlen zu besuchen, machte ich noch schnell eine Übersichtsaufnahme vom Hafen La Spezia.

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Mit dem Wohnmobil durch Norditalien – von Monterosso al Mare über Vernazza, Pisa und Magazzini
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Über Travel-Cycle 226 Artikel
Silke und Michael genießen die Zeit, die sie mit ihrem Kastenwagen unterwegs sind. Ihre Freude ist immer riesig, wenn es wieder heißt: "Es kann losgehen!" Die Erlebnisse zeigen sie in diesem Reiseblog. Viel Spaß beim Schmökern

2 Kommentare

    • Danke Jens, für Deinen netten Kommentar. Italien finden wir auch richtig gut. Die Mentalität der dortigen Menschen gefällt uns einfach richtig gut.
      Gruß Michael

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