Norditalien – mit dem Wohnmobil von Jesolo (I) nach Felden/Chiemsee (D)

Der achte Teil unserer Reise durch Norditalien berichtet über

  • Jesolo (Italien)
  • Ossiach (Ossiacher See)
  • Velden (Österreich)
  • Großglockner Hochalpenstraße
  • Felden/Chiemsee (Deutschland)

Nachdem wir den Strand in Marina di Ravenna lange genossen hatten, fuhren wir wieder zum Stellplatz nach Casal Borsetti zurück. Wir mussten uns für den nächsten Reiseabschnitt vorbereiten.

Jesolo

Wir verließen den Stellplatz in Casal Borsetti vor 9 Uhr und fuhren weiter in Richtung Norden. Ziel war ein Stellplatz in Jesolo. Teilweise waren die Schlaglöcher so hart, dass sich unser Akkustaubsauger löste und durch den Kastenwagen flog. In Jesolo fuhren wir doch promt am SP vorbei. Von aussen recht unscheinbar.

So richtig mit Pförtner. Eigentlich nicht so unser Ding, aber egal. Schließlich wollten wir uns die längste Fußgängerzone Europas anschauen. Schnell parkten wir ein.

Der Platz war gut besucht, das verwunderte uns doch etwas. Hatten die alle die gleiche Idee? Einmal über die Straße und der Strand konnte kommen.

Kilometerweit konnte man am Wasser entlanglaufen, ein tolles Gefühl. Am späteren Nachmittag schauten wir uns die längste Fußgängerzone Europas an. Nanu, nichts los? Wie wir in Erfahrung bringen konnten, werden die kompletten Straßenzüge am Abend für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Eine gut Idee, wie wir meinen. Gefahrlos Schlendern wird so möglich. Wir aber waren vor der Sperrung vor Ort und fuhren die Strecke mit dem Roller ab. Auf der Hälfte der Tour genehmigten wir uns ein leckeres Eis. Italiener können Eis. Wow…….Nach dieser Stärkung nahmen wir den Rest unter die Räder. Abends muss hier die Hölle los sein, wenn alles gesperrt ist.
Die Zeit verging wie im Flug und abends suchten wir auch schnell die Betten auf. Müde waren wir vom langen Tag.

Am nächsten Morgen wurde der Kasten wieder klargemacht, bevor wir unsere Reise fortsetzten.

Die Position der Ausfahrt vom SP war schlecht gewählt. Die V/E Station befand sich genau VOR dem Ausfahrtstor. Das ist mit langer Wartezeit verbunden, wenn man NICHT entsorgen will. In diesen Fällen muss man warten, bis alle vor einem fertig sind. Nicht so dolle. Das Wetter präsnetiete sich immer noch hervorragend, 31 Grad lagen am Thermometer an. Gegen 09:30 Uhr verließen wir den Platz.

Dann ging es weiter nach Österreich. Ziel war der Ossiacher See.

Campingplatz Berghof am Ossiacher See

Dieser Campingplatz liegt südlich vom Ossiachersee und hat alles, was manche brauchen oder für wichtig erachten. Wir fahren normalerweise nicht auf einen Campingplatz, aber in Österreich ist es nicht ratsam, frei zu stehen. Stellplätze gibt es unseres Erachtens nicht. Nachfolgend zeigen wir Euch einige Impressionen von diesem doch schönen Campingplatz.

Velden

Mit dem Motorroller umrundeten wir am nächsten Tag zunächst den Ossiachersee und dann wegen des schönen Wetters auch den Wörthersee. Es folgte bei dieser Fahrt auch ein Kurzbesuch in Velden. Dort gibt es eine erlebnisreiche Innenstadt mit langer Fußgängerzone.Aber es war einfach zu warm, um ausgiebig zu Schlendern und ans Shoppen zu denken. Wir fuhren lieber mit dem Motorroller durch die Landschaft und genossen den Fahrtwind. Am Nachmittag zogen ein paar dunkle Wolken auf, so daß wir es dann doch vorzogen, den Campingplatz aufzusuchen.

Großglockner Hochalpenstraße

Bei unserer Abreise vom Campingplatz wurde erst garnicht an diese tolle alpine Hochalpenstraße gedacht, da unser Navi einen anderen Weg wählte. Da aber der angepeilte Pass gesperrt war, zogen wir es dann doch vor, über den Großglockner zu fahren. Wir freuten uns riesig, da auch der Himmel in ganzer pracht strahlte. Tolle Fotos sind garantiert. Es war zum Glück noch nicht viel los und so genossen wir die spektakulären Ausblicke. Genießt die Fotos ohne vieler Worte.

Nachfolgend noch einige Panoramen.



Nachdem die tolle Hochalpenstraße überquert worden ist, wollten wir noch eine Nacht einplanen, bevor wir entgültig nach Hause fahren.

Felden/Chiemsee

Vom Großglockner bis nach Felden am Chiemsee war es nicht weit. Unsere APP wies uns den Weg zu einem Stellplatz am See. Leider mussten wir uns mittig hinstellen, da alle Plätze rundherum belegt waren. Aber es dauerte nicht lange, da gesellten sich weitere Mobile zu uns.

Toilettenhaus und eine V/E waren vorhanden. Perfekt für uns, obwohl wir ein Toilettenhaus nicht benötigen, da alles an Bord vorhanden ist.

Der Weg zum See war sehr kurz, einmal über eine Wiese fallen und zack, war man da.

Im Hintergrund ist der Stellplatz sichtbar. In unmittelbarer Nähe gab es sogar eine schöne Lokalität und einen kleinen Hafen.

Der Abend klang gemütlich aus und am folgenden Tag wurde die heimfahrt angetreten. Unser Zuhause wurde ganz ohne Stau erreicht.

Fazit:
Toscana, wir kommen wieder……..

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Silke und Michael genießen die Zeit, die sie mit ihrem Kastenwagen unterwegs sind. Ihre Freude ist immer riesig, wenn es wieder heißt: "Es kann losgehen!" Die Erlebnisse zeigen sie in diesem Reiseblog. Viel Spaß beim Schmökern

2 Kommentare

  1. Ganz toller Bericht, der Lust auf mehr macht. Ich merke schon, ich muss in die Toscana. Die Fotos gaben uns neugierig gemacht.
    Toll
    Melli

    • Vielen Dank Melli
      Die Toskana an sich ist schon toll. Die Landschaften einfach spitze. Wir können die Toskana wirklich sehr empfehlen.
      Gruß
      Travel-Cycle

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