Mit dem Wohnmobil nach Südwesteuropa #1

Die Vorbereitungen unserer ersten größeren Wohnmobiltour sind angelaufen Wir planen eine ca. 3-monatige Tour zu den Balearen, Spanien und Portugal. In welcher Reihenfolge wir die Gegenden besuchen werden, steht noch nicht fest und wird kurzfristig entschieden.

Vorbereitung

Zunächst muss unser Kastenwagen von überflüssigem Ballast befreit werden, denn im Ausland drohen teilweise hohe Strafen bei Überladung. Gebietsweise gibt es eine Nulltoleranzgrenze. Da auch unser Motorroller mitgenommen werden soll, gilt es, das Fahrzeug unter die zulässigen 3,5 to zu positionieren. Mein schwerer großer Werkzeugkasten muss einem kleineren weichen, das spart schon mal etwas Gewicht.

Aber wo kann man noch mehr Gewicht einsparen? Ein Blick in die Schränke gibt Gewissheit. Wir haben viel zu viel Geschirr, Besteckt und weitere überflüssige Küchenutensilien an Bord. Also muss alles raus und neu sortiert werden.

Omnia Backofen

Um etwas abwechslungsreicher in der Sparte Kochen zu sein, kauften wir uns den Omniabackofen*. Dieser ist vielfältig einsetzbar und ersetzt sogar den Bäcker. Auf frische gebackene Brötchen wollen wir nicht verzichten. Wir entschieden uns in diesem Zusammenhang für ein Komplettangebot.

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Auch am Gewicht der Kleidung konnten wir das eine oder andere Kilogramm einsparen. Schon allein die Kapazität unserer Schränke führte an die Grenzen der Verstaumöglichkeiten. Ausserdem wird unsere Wäsche unterwegs gewaschen, so dass wir auch garnicht so viel Kleidung benötigen werden.

Solartasche 120 Wp

Damit uns unterwegs in der freien Natur der Strom nicht ausgeht, haben wir uns eine mobile Solaranlage von Offgridtec* gekauft. Die ist leicht, schnell verstaut und bei Stromknappheit schnell aufgebaut. Ein Verlängerungskabel gehört ebenfalls zum Zubehör der Solartasche.

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In unserem Test dieser Solaranlage seht ihr einige Möglichkeiten, wie man diese Anlage am und beim Wohnmobil positionieren kann. Entweder wird das Kabel durch ein Fenster oder durch die Schiebetür in das Fahrzeug hineingeführt. Sollte die sonnenbestrahlte Fläche weiter vom Mobil entfernt sein, lohnt sich die Anschaffung eines Verlängerungskabels.

mobile Solaranlage – Test
Wir haben die mobile Solaranlage ausgiebig getestet…
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Powerbank und kleine Solartasche

Für Handy und Tablets nutzen wir gerne eine Powerbank von Anker*. Sie wird über USB geladen und ist in der Lage, mehrmals diese Kleingeräte zu laden, ohne die Bordkapazität anzutasten.

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Man kann entweder zwei Handy oder Tablets anschließen. Wenn die Powerbanks erschöpft sind, lädt man sie entweder über eine kleine 21 Wp Solaranlage oder über eine entsprechende USB Dose während der Fahrt.

Die kleine Solaranlage hat eine maximale Leistung von 21 Wp und ist von der Firma Anker*. Die Leistung ist ausreichend, um Handy und Tablets mit Strom zu versorgen. Wir haben sie schon länger im Gebrauch und sind durchweg begeistert.

Kleinteile wie Draht, Panzertape und einige gebräuchliche Schrauben sind obligatorisch. Diese finden alle in einer unserer Staukisten im Laderaum ihren Platz.

Unser Motorroller bekam noch eine Inspektion inklusive neuen Antriebsriemen, damit wir mit ihm auch sicher unterwegs sind.

Nach einiger Zeit stellte sich uns die Frage, wie teuer die Fähren nach den Balearen wohl wären. Unsere Recherchen ergaben als Anhaltspunkte folgende Preise (2 Personen, Wohnmobil 6,50 m Länge und 2,90 m Höhe):

Fährverbindungen Balearen (ohne Gewähr)

Wir planen zunächst eine Fähre vom spanischen Festland nach Menorca zu nehmen, dann nach Mallorca überzusetzen, von dort nach Ibiza, um von dort wieder auf das Festland zu gelangen. Nach unseren Recherchen gibt es folgende Fährverbindungen nach den Balearen, die für unser Inselhopping infrage kommen würden. Allerdings variieren die Preise und die Fahrzeiten relativ stark, so dass eine genauere Recherche unabdingbar ist.

Kartenquelle: Google Maps

Barcelona – Ciutadella (Menorca), ca. 299€, Dauer 08:59 Stunden, mit Balearia

Ciutadella (Menorca) – Alcudia (Mallorca),135€, Dauer 02:00 Stunden, ca. 167€, Dauer 1:30 Stunden, ca. 206€, Dauer 01:45 Stunden, mit Balearia

Palma de Mallorca – Ibiza Stadt, ca. 105€, Dauer 04:00 Stunden, ca. 166€, Dauer 02:15 Stunden, ca. 172€, Dauer 02:00 Stunden, mit Balearia

San Antonio (Ibiza) – Denia oder Gaudia, ca. 235€, Dauer 2:00 Stunden
Ibiza – Gaudia/strong>, ca. 222€, Dauer 02:30 Stunden<

Dann gibt es noch folgende Verbindungen:

Barcelona – Mahon = ca. 318€, Dauer 08:00 Stunden, mit Trasmediterrane

Mahon – Palma de Mallorca = ca. 176€, Dauer 05:30 Stunden, mit Trasmediterranea

Mahon – Alcudia

Ibiza – Barcelona = ca. 259€, Dauer 08:29 Stunden, ca. 299€, Dauer 08:30 Stunden

Ibiza – Valenzia = ca. 171€, Dauer 06:00 Stunden, ca. 196€, Dauer 05:14 Stunden, ca. 274€, Dauer 06:30 Stunden

Solltet ihr andere Preise der Fähren vorliegen haben, wären wir über einen Eintrag mit entsprechendem Hinweis in den Kommentaren dankbar.

Mit der Zeit merkt man, dass man doch an seine Zuladungsgrenze gerät. Da kam uns eine defekte Aufbaubatterie gerade recht. Wenn eine kaputt ist und man zwei an Bord hat, muss man beide für eine optimale Leistung austauschen. Und an diesem Punkt entschieden wir uns für eine LiFePo4 Aufbaubatterie mit 100 Ah. Doppelte Kapazität bei halbem Gewicht. Perfekt für uns.

Aufbaubatterie

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Da wir noch einige Monate Zeit hatten, recherchierten wir, was wir noch im europäischen Ausland benötigen könnten. So entschieden wir uns für LTE Antennen, die wir mittels Magnete auf dem Dach anhaften können, um die Leistung unseres mobilen Routers zu erhöhen. Gerade wenn man irgendwo abgeschieden steht, könnte es passieren, dass wir wenig bis gar keinen Empfang haben.

Dashcam

Wir dachten auch einige Zeit über eine Dashcam nach. Gerade wenn es im Ausland zu rechtlichen Streitigkeiten kommt, könnte eine Dashcam gute Dienste leisten. Somit recherchierten wir im Internet nach einem passenden Gerät und wurden bei „Auto Vox“ fündig. Unser Problem bei der Suche bestand darin, dass wir an der Windschutzscheibe eine Verdunklungsremise haben. Viele andere Geräte verhindern bei der Scheibenmontage das Schließen dieser Remisen. Wir entschieden uns letztlich für das Modell „Aurora“. Es handelt sich dabei um eine Dual Dashcam, die nach vorne und nach hinten in Richtung Innenraum eine Kamera besitzt.

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Viele weitere Informationen über dieses Gerät bekommt ihr über nachfolgenden Link. Dort haben wir diese Dashcam getestet [weiterlesen…].

Gasadapter

Für unseren Gastank benötigten wir noch einige Adapter, um auch in Südwesteuropa LPG Gas tanken zu können. Wir haben uns für Adapter entschieden, wo auch ein Filter integriert ist. Dieser Filter ist je nach Nutzungsdauer regelmäßig zu wechseln.

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Fortsetzung folgt…..

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Über Travel-Cycle 247 Artikel
Silke und Michael genießen die Zeit, die sie mit ihrem Kastenwagen unterwegs sind. Ihre Freude ist immer riesig, wenn es wieder heißt: "Es kann losgehen!" Die Erlebnisse zeigen sie in diesem Reiseblog. Viel Spaß beim Schmökern

2 Kommentare

    • Hallo
      Danke für deinen netten Kommentar. Wir gehen davon aus, dass du uns auf unserer Reise auf unserem Blog begleiten wirst. Wir werden offen mit vielen Hinweisen berichten.
      Gruß Michael

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