„Corona-Tour“ Heusenstamm – Neuburg a.d.D.

Mit neuen Lammfellbezügen ging unsere Reise weiter. Wir fuhren Richtung Mainz und fanden direkt am Rhein einen tollen Platz mit Blick aufs Wasser. Viele Frachter konnten wir entspannt beobachten. Das Wetter war richtig gut mit seinen 24 Grad und so machte das Verweilen dort am Rhein gleich doppelt soviel Spaß.
Die Nacht war eigentlich recht ruhig, aber erst, als sich die jungen Leute entfernt hatten. Lange waren wir uns nicht sicher, ob es jemals ruhig wird, aber es wurde.

Wir fuhren nach dem Frühstück weiter, entsorgten unterwegs das Grau- und das Schwarzwasser, füllten den Wassertank und suchten uns einen Weg bis nach Speyer.

Speyer

In Speyer steuerten wir einen Großraumparkplatz an, zahlten die geforderten 3€ Tagesentgelt und gingen ins Zentrum, um den Dom zu Speyer zu besichtigen und um uns die Altstadt anzusehen. Die Fußgängerzonen füllten sich immer mehr, je weiter die Zeit fortschritt.

Der Dom zu Speyer ist schon ein riesiges Bauwerk und von innen sieht es noch imposanter aus. Da kamen unsere Masken zum Einsatz.

Nach einer Stärkung beim Asiaten schlenderten wir noch durch die Altstadt. Viele alte Fachwerkhäuser konnten wir bestaunen.

Das Wetter meinte es heute wirklich gut mit uns, um die 27 Grad erreichte das Thermometer. Für mich war es schon fast zu warm. Aber glücklicherweise wehte eine leichte kühle Prise, so dass es gut auszuhalten war.

Nachdem wir die Stadt „abgegrast“ hatten, ging es wieder darum, ein Plätzchen für die Nacht zu suchen und zu finden. Wir fanden wieder ein prima Plätzchen direkt am Rhein. Besser geht schon fast nicht mehr.

Und da die Sonne mit voller Kraft schien, tankten wir gleich unsere Batterien auf.

Natürlich haben wir wieder ein kleines Video für euch.


Am nächsten Tag flogen wir bis nach Rastatt.

Rastatt

In Rastatt hatten wir großen Wäschetag. Dazu suchten wir uns einen Campingplatz mit Waschmaschinen. Dieser wurde schnell gefunden. In einer unserer APPs wurde dieser Platz als recht preiswert deklariert, aber in Wahrheit kostete ein knapp 30€ pro Nacht. Aber wir kommen nicht drumrum, also Augen zu und durch. Wir bekamen auch einen schönen Platz und konnten auch gleich die Waschmaschine in Anspruch nehmen. Unsere Saughalter zauberten auch eine lange Wäscheleine ans Fahrzeug. Eine weitere Leine spannten wir zwischen den Markisenstützen.

Die Sonne brannte dermaßen vom Himmel, dass die Wäsche recht flott getrocknet war. Am nächsten Tag noch eine Ladung Bettwäsche und wir wären mit dem Waschen durch. Nach einem Frühstück wurde erst die Wäsche gewaschen und dann wollten wir mit dem Fahrrad nach Rastatt fahren.
Der Campingplatz hatte alles, was sich ein Camperherz wünscht, sogar einen sehr großen Badesee mit angrenzender Tauchschule.Als die Wäsche fertig war, sollte unsere Radtour nach Rastatt starten. Mein Hinterreifen benötigte noch etwas Lust, so stieg ich gleich wieder ab und pumpte den Reifen etwas nach. Plötzlich war er platt und nahm auch keine Luft mehr an. Ich vermutete ein defektes Ventil, welches aber letztlich nicht die Ursache war. Ich stellte fest, dass sich das komplette Ventil vom Schlauch gelöst hatte, da kann man so lange pumpen wie man will, es geht einfach keine Luft hinein.
Ein Nachbar lieh mir einen neuen Schlauch und so konnten wir nach Beendigung der Reparatur nach Rastatt fahren. Dort besorgten wir dann neue Schläuche.

Der Fluß Murg fließt durch Rastatt, optisch gefiel er mir ganz gut. Am späteren nachmittag fuhren wir die 6 km zum Platz zurück, der Grill wartete nämlich dort mit einigen Köstlichkeiten.

Donaueschingen

Am Samstag vor Pfingsten verließen wir den Platz mit frisch gewaschener Wäsche und wir peilten Donaueschingen an. Unterwegs wurde noch getankt und der Gastank gefüllt.Wir meideten die Autobahnen, es ist viel gemütlicher, über Landstraßen zu tingeln. Wir sind keine Freunde des schnellen Vorankommens, sondern genießen die Landschaften. Langsam kam der Schwarzwald näher und es waren nicht mehr viele Kilometer bis nach Donaueschingen. Dort bekamen wir einen der letzten Plätze an den Sportanlagen.Von dort waren es ca. 15 Minuten zu Fuß bis ins Zentrum. Auch die Donauquelle war nicht weit, doch zunächst stand die Innenstadt auf dem Plan.

Reine Fußgängerzonen sucht man vergebens, aber Eis und ein leckeres Guinness fanden wir schnell. Als wir dieses irische Bier tranken, kamen in uns Erinnerungen von Irland hoch und wir fingen an zu träumen. Diese schwarze Flüssigkeit ist aber auch durchaus lecker.

Von der Innenstadt gingen wir dann ca. 100 m  bis zur Donauquelle. Breg  und Brigach sind die beiden Flüsse, aus denen die Donau entsteht. Eine richtige Quelle im eigentlichen Sinne hat die Donau nicht. Hier einige Daten.

Aber irgendetwas hat diese Quelle, und jedenfalls gefällt sie sehr.

Von der Quelle ging es dann durch den Stadtpark entlang eines Gewässers bis zum Donautempel.

Auch alte historische Gebäude findet man in Donaueschingen.

Dann kamen wir an einem Grundstück vorbei und fragten uns, wie kommt man rein, wie kommt man raus und wer wohnt hier überhaupt?Und am Ende sahen wie sie, die Donau.Am Abend mussten wir alles aufarbeiten.

Wir zeigen euch nachfolgend noch mal die Donauquelle und geben Infos ab.

Tuttlingen

On Tuttlingen machten wir Pause auf einem Parkplatz, wo auch ein Autokino platziert war. Wir aßen fein zu Mittag, nachdem wir ein leckeres Gulasch zubereitet hatten. Anschließend mussten wir unbedingt einen Verdauungsspaziergang in die Stadt unternehmen. Das Zentrum ist schnell erreicht.

Das Erklimmen des Burgberges haben wir dann doch unterlassen, das Wetter war schuld. Es war einfach zu warm.

An der Donau sieht man wieder die Folgen der Hitzewelle, der Wasserspiegel war recht flach.

Silke hockt direkt im Wasserbett und sucht schöne Steine. Es wr schon erstaunlich, wie flach die Donau dort in Tuttlingen war.

Aber zum Übernachten war der Parkplatz nicht geeignet. Den ganzen Tag liefen im Autokino Filme und das ständige Hupkonzert hätte uns wo möglich den Schlaf geraubt. So fuhren wir weiter entlang der Donau und fanden dann doch noch einen tollen Übernachtungsplatz in Herbertingen auf 670 m  Höhe.

Herbertingen

Die nacht war sehr entspannt und ruhig zugleich. Den Parkplatz hatten wir für uns allein.

Morgens wurden wir von der Sonne wachgeküsst, so dass wir die Heckfenster öffneten und uns an dem tollen Blick über das Hochland erfreuten. Nach dem Frühstück wurde der Motor gestartet und wir steuerten ein weiteren Parkplatz an, der uns für eine Übernachtung geeignet erschien.

Thalfingen

Hier ihn Thalfingen an der Donau fanden wir diesen Platz. Er war stark mit Pkw frequentiert und zwei Camper campierten dort. Das war uns zu heikel, da wir diese Form nicht unterstützen. So entschieden wir uns, nach dem Mittagessen weiterzufahren.

Unsere Donaureise führte uns dann nach Donauwörth.

Donauwörth

In Donauwörth steuerten wir einen Stellplatz mit VE Station an. Optisch nicht so schön, aber mit kurzem Fußmarsch ins Zentrum gesegnet.

Hier hatte die Donau schon merklich mehr Wasser, sie sah jetzt sogar etwas nach einem Fluß aus.

Die Innenstadt war ansprechend und ein längerer Bummel garantiert.

In der Stadt staunten wir über die vielen bunten Häuser in sehr gutem Zustand. Liebevoll sind diese Bauten instand gehalten worden. Richtig toll anzusehen.

Am Abend setzte ich mich dann in unseren Campingstuhl und genoß die laue Luft, als er dann seinen Geist aufgab und einige Plastikteile zerbrachen. Nun mussten wir uns Gedanken machen, wo wir einen Ersatz herbekommen. In einem nahen Campingladen fanden wir genau diesen Stuhl und freuten uns sehr darüber. Wär ja blöd, wenn ich mir den Hals beim erneuten Reinsetzen brechen würde. So ist wieder alles gut. Die Reise entlang der Donau kann fortgeführt werden.

Neuburg an der Donau

In Neuburg steht ein großer Stellplatz zur Verfügung, der durch seinen Schotterbelag bei Wind allerdings etwas weniger Freude macht. Aber wir blieben hier trotzdem 2 Tage.

Wir hatten viel Platz und Stühle und Tisch waren kein Problem. Der Stellplatz befindet sich direkt neben der Donau, wo sogar ein kleiner Sandstrand mit Bademöglichkeiten anzutreffen waren. Kinder spielten dort im Sand und planschten im Wasser. Die Strömung war eher gering und so hatten auch die Paddler keine allzugroßen Schwierigkeiten, voranzukommen. Über eine Brücke gelangt man ins kleine Zentrum. Das Schloß „Neuburg an der Donau“ trohnte etwas über dem Zentrum.

Viele hohe Bäume sorgten wir ausreichend Schatten, denn wir bewegten uns bei den Temperaturen immer noch bei knapp 30 Grad.

Auch im Zentrum gab es ausreichend zu Sehen, sogar ein Markt findet hier regelmäßig statt.

Am nächsten Tag fuhren wir bei bestem Wetter mit dem Fahrrad ein gutes Stück auf dem Donauradweg Der Weg ist erstklassig zu befahren und hat sehr oft einen direkten Blick aufs Wasser als Belohnung.

Pausen sind obligatorisch und wegen der Hitze auch angebracht. Genügend Flüssigkeiten mussten getankt werden. Hier sieht man sehr gut die Qualität des Donauradwegs. Im rechten Foto allerdings verläuft der Weg rechts unten. Wir tingelten oben mit freiem Blick zurück zum Stellplatz.

Hier noch ein Selfie von einer der dortigen Brücken.
Wunderbar.

Nachfolgend eine Übersichtskarte der bis jetzt gefahrenen Strecke. So kann man sich alles etwas besser vorstellen.

Quelle: Gurumaps

Allerdings mussten noch die Füße ins Wasser der Donau. Recht frisch floß sie dahin.

Und weiter gehts.

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Silke und Michael genießen die Zeit, die sie mit ihrem Kastenwagen unterwegs sind. Ihre Freude ist immer riesig, wenn es wieder heißt: "Es kann losgehen!" Die Erlebnisse zeigen sie in diesem Reiseblog. Viel Spaß beim Schmökern

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