Weserbergland – ein Roadtrip mit dem Wohnmobil

Die Position des Weserberglandes und die von uns besuchten Orte könnt ihr auf der nachfolgenden Karte einsehen.

Da für uns das Weserbergland nicht gerade um die Ecke liegt, entschlossen wir uns, den neu angelegten Stellplatz in Celle anzufahren und dort zu übernachten. Der neue Stellplatz liegt quasi auf der anderen Seite von Celle als der alte Stellplatz am Schützenplatz.

Erste Etappe: Winsen – Celle

Als wir auf den Stellplatz fuhren, waren wir von der Größe der einzelnen Parzellen begeistert. Auch eine gut nutzbare VE Station war dort vorzufinden. Schnell parkten wir ein, denn wir hatten noch fast die freie Auswahl. Gut, im Februar sind vermutlich nicht ganz so viele Wohnmobile unterwegs.

Wir hätten uns aber auf dem großen Stellplatz etwas mehr Grün gewünscht, so wirkt es etwas steril.

Große Müllcontainer war ebenfalls in ausreichender Zahl vorhanden.

Vom Stellplatz geht man durch einen Park in die Innenstadt. 10-15 Minuten sollte man einplanen.

Celle verfügt über eine erstaunlich große Innenstadt mit vielen Fußgängerzonen. Langeweile kommt dort garantiert nicht auf.

Viele alte Fachwerkhäuser haben wir uns angeschaut und auch die Inschriften gelesen. Für uns immer wieder eine Reise in die Vergangenheit.

Am nächsten Tag, nach einem feinen Frühstück, fuhren wir weiter in Richtung Lippoldsberg.

Zweite Etappe: Celle – Lippoldsberg

Lippoldsberg liegt direkt an der Weser. Es ist ein kleiner verträumter Ort mit einem großen Stellplatz direkt am Fluß.

Links vom Hauptweg steht man zwar etwas dichter am Wasser, aber nach viel Regen wird es dort recht weich. Also ist der Wetterbericht dann euer Freund.

Einen Bäcker haben wir übrigens nicht finden können, somit wären Omnialiebhaber auf der sicheren Seite. Wir nutzen diesen hochgelobten Campingbackofen nicht, aus Platzgründen. Vom Stellplatz gelangt man schnell in den Ort. Wir wollten uns das Kloster von Lippoldsberg anschauen.

Leider waren dort Betriebsferien und somit konnten wir keinen Blick hinein werfen.

Vom Stellplatz aus fährt eine kleine Fähre auf die andere Seite (Foto oben rechts). Ob dort auch Kraftfahrzeuge transportiert werden, konnten wir nicht in Erfahrung bringen. Offensichtlich war sie noch nicht in Betrieb.

Wir fuhren noch etwas mit dem Fahrrad auf dem toll ausgebauten und breiten Weserradweg noch am Nachmittag bis nach Gieselwerder.

Für den Saisonbeginn auf dem Fahrrad erstmal völlig ausreichend. Es sei denn, man ist E-Bike oder Pedelec Fahrer, dann wären längere Touren auch zu Saisonbeginn kein Problem.

Am nächsten Morgen wurden wir von einer Frostlandschaft erwartet. Die Temperaturen unter 0 Grad machten uns allerdings nichts aus.

Lieber Frost und einen blauen Himmel als kein Frost und Regen, oder?

Nachdem wir unser Frühstück beendet hatten, fuhren wir weiter nach Bad Lippspringe.

Dritte Etappe: Lippoldsberg – Bad Lippspringe

Der Stellplatz liegt direkt neben dem Kurpark. Er hat eine VE Station und Stromanschlüsse. Die VE Station ist auch ganz of, sogar mit kleinem Bodengully. Aber es ist dort Vorsicht angezeigt, da es doch recht eng ist.

Vom Stellplatz, der direkt neben dem Kurpark liegt, kommt man zügig ins Zentrum. Schöne Restaurants und Eisdielen sind neben einigen Geschäften vorzufinden. Gerade der große Kurpark hat es uns angetan. Lange Weg bei bestem Wetter sind garantiert. Es gibt im Kurpark sogar eine Flußquelle, wo es ordentlich aus dem Untergrund heraussprudelt. Reste einer Burg kann man im Bereich der Promenade bewundern.

Am Abend suchten wir noch ein griechisches Restaurant an der Kurpromenade auf. Richtig lecker. Spät abends fielen wir dann müde ins Bett. Früh morgens strahlte die Sonne vom blauen Himmel und nach dem Frühstück ging unsere Weserberglandrunde weiter.

Vierte Etappe: Bad Lippspringe – Hameln

Der Stellplatz in Hameln wurde schnell erreicht, Navi sei Dank. Dort angekommen stellten wir fest, dass dieser doch etwas schräg ist. Die meisten Wohnmobile hatten Keile in der Nutzung. Wir fanden einen Platz, der nicht ganz so schief war. Perfekt für unseren Kasten.

Mitten auf dem Stellplatz befand sich die VE Station, bei der Auffahrt der Kassenautomat.

Vom Stellplatz geht ein kleiner Weg, an der Weser entlang, bis in die Innenstadt. Allerdings muss man mit ca. 10-15 Minuten Fußmarsch rechnen. Dort erwartet euch eine umfangreiche Fußgängerzone.

In einer der Fußgängerzonen hat es sich der Rattenfänger von Hameln gemütlich gemacht.

Vielen Enge Gassen laden zum Spazieren gehen ein.

In einer der vielen Nebenstraßen konnten wir ein Restaurant der besonderen Art finden, und Zwar das „Pfannekuchen“. Wir würden dieses Restaurant als Insidertipp bezeichnen. Es war dort sehr lecker. Näheres dazu im folgenden Video.

Natürlich sind sind wir auch wieder mit dem Drahtesel entlang der Weser geradelt. Ein schönes Erlebnis, der Radweg ist top ausgebaut. Es macht viel Spaß, dort zu Radeln.Wir  fuhren  vom  Stellplatz  bis  nach  Tündern.

Bevor die Sonne sich verabschiedete, machten wir es uns noch auf dem Stellplatz bequem und genossen die warmen Sonnenstrahlen.

Und alles im Februar, man glaubt es kaum.

Hier nun das angekündigte Video mit Eindrücken der besuchten Orte und der Stellplätze und dem Insidertipp.

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Über Travel-Cycle 233 Artikel
Silke und Michael genießen die Zeit, die sie mit ihrem Kastenwagen unterwegs sind. Ihre Freude ist immer riesig, wenn es wieder heißt: "Es kann losgehen!" Die Erlebnisse zeigen sie in diesem Reiseblog. Viel Spaß beim Schmökern

3 Kommentare

  1. Hallo!

    Ja, wir sind auch Wohnmobilista! 😉 Wir wohnen bei Blomberg im schönen Ostwestfalen-Lippe!

    Fähre Lippoldsberg: ICH würde auch nicht damit fahren (allein wegen des Böschungswinkels und der Gefahr, hinten aufzusetzen), aber es geht genau ein ca. 7,5 m langes WoMo drauf!

    Tja… auch wir wünschten uns oft bei unseren Reisen immer einen Insider dabei zu haben! 😉

    Liebe Grüße

    Harry

  2. Hallo!

    Schön, das es euch bei „uns“ gefallen hat… meine Anmerkungen zum Artikel:

    Lippoldsberg: Ja, die Fähre transportiert auch (eigentlich überwiegend) Kfz, also „normale Autos“! Sogar Wohnmobile sollen schon darauf gesichtet worden sein! Trecker gehen immer! 😉

    Bad Lippspringe: Die Quelle, die ihr entdeckt habt, ist eine der drei Quellen des Flusses (Nomen es Omen) Lippe, die der Region/dem Kreis den Namen gibt!

    Hameln: Wenn man schnell in die Stadt will, kann man direkt vor der Rattenfängerhalle die Unterführung nutzen und ist Ruckzuck in der Fußgängerzone! Schöner ist allerdings der Weg an der Weser entlang! Das entschädigt für den meiner persönlichen (!) Meinung nach grauseligen Stellplatz.

    Viel Spaß euch noch weiterhin bei euren Reisen…

    Harry

    • Hallo Harry
      Vielen Dank für deinen netten Kommentar mit den vielen Hinweisen. Tja, Insider müsste man sein. Die Quelle sprudelt schon ganz ordentlich. Es erstaunt mich immer wieder, dass die Quelle nicht aufhört. Dass die Fähre Wohnmobile transportieren kann, hätten wir nicht gedacht, denn so groß schien sie uns nicht zu sein. Aber gut zu wissen.
      Weiterhin viel Spaß. Ich gehe davon aus, dass ihr ebenfalls Wohnmobilisten seid.
      Lieben Gruß
      Michael

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