Funkrückfahrkamera am Wohnmobil

Irgendwann benötigt man eine Rückfahrkamera oder die alte geht kaputt und man kommt an dem Punkt, wo man sich fragt, kann ein Funk- Rückfahrkamerasystem mit einem passenden Monitor genau so gut am Wohnmobil funktionieren? Und genau an diesem Punkt standen wir jetzt.

Wir recherchierten die einzelnen Systeme im Internet und informierten uns. Letztlich entschieden wir uns für ein Funk-Rückfahrkamerasystem der Firma „Auto Vox„, denn dieses schien für uns perfekt zu sein. Es handelt sich um das System „W7“ mit 5 Zoll Monitor.

Freundlicherweise wurde uns ein Funk-Rückfahrkamerasystem „W7“ zum Testen zur Verfügung gestellt. Dieses beinhaltet eine Funkkamera für die Nummernschildmontage, passende Kabel, Schnellverbinder und einen Farbmonitor mit der Möglichkeit, diesen an den Zigarettenanzünder anstecken zu können.

Die Kamera erhält ihren „Saft“ vom Kabel des Rückfahrscheinwerfers. Dort wird sie mittels „Kabeldiebe“ verbunden.

Im Vorfeld klärten wir die Befestigungsmöglichkeiten der Rückfahrkamera, denn am Heck unseres Wohnmobils befindet sich ein Motorrollerträger. Gut, auch dort gibt es eine Kennzeichenhalterung und einen passenden Rückfahrscheinwerfer. Über die Montage berichten wir weiter unten. Einfach runterscrollen.

#1 – wie schlägt sich die Rückfahrkamera?

Von der Verarbeitungsqualität her macht die Funkkamera einen sehr guten Eindruck. Sie verfügt über einige Einstellmöglichkeiten, damit man sie nach seinen Wünschen montieren und positionieren kann. Bei einer Über-Kopf-Montage kann man sie auch umdrehen, was wir sehr gut fanden.

Wie schlägt sich nun diese Kamera an einem 6m Kastenwagen mit angehängter Motorrollerbühne von „Fiedler“ mit einer Gesamtlänge von 6,70 m. Wie ist das Signal? Ist es stabil oder reisst es ab? Wie weit können wir hinter dem Kastenwagen zurückgehen, bis das Signal nicht mehr stabil übertragen wird? Werden Fußgänger und Radfahrer rechtzeitig gesehen, wenn sie hinten unserem Fahrzeug die Fahrbahn queren wollen? Wir wollen schließlich keinen Unfall verursachen.

1. wie weit kann man sich hinter dem Wohnmobil entfernen, bevor das Signal nicht mehr stabil ist?

Nun, wird stellten fest, dass die Verbindung hinter unserem Kastenwagen bis ungefähr 10 m stabil ist. Danach reißt das Signal immer wieder mal kurzfristig ab. Der Bildschirm des Monitors wird dunkel und sofort danach ist das Bild wieder da. Von der Entfernung her schon mal ein guter Wert. Auf freier Fläche wird die Verbindung um ein Vielfaches länger sein.

2. sieht man Personen, die hinter dem Fahrzeug die Fahrbahn queren wollen, rechtzeitig?

Personen, die von der Seite hinter dem Fahrzeug queren wollen, werden rechtzeitig gesehen, da die Kamera über einen horizontalen Winkel von 110° verfügt.

Wie wir diese Tests durchgeführt haben, zeigt der erste Teil unseres Gesamttests. Solltet ihr Fragen haben, stellt sie bitte in die Kommentare.

Video über den Test des Systems

Vorab können wir euch sagen, dass dieses Funkkamera Rückfahrsystem toll funktioniert. Wir waren am Anfang auch skeptisch, ob die Funksignale der Kamera hinten am Heck unseres Kastenwagens den Monitor ohne Abrisse erreichen werden oder nicht. Einwandfrei.

Wer nicht auf den zweiten Teil unseres Videos warten möchte, kann über den nachfolgenden Link dieses System käuflich erwerben. Nach Anklicken werdet ihr nach amazon weitergeleitet und könnt dort eure Bestellung vornehmen.

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Teil #2: Montage der Funk Rückfahrkamera an der Motorrollerbühne

Bevor wir die Kamera am Motorrollerträger befestigen können, benötigen wir noch ein paar Kleinteile. Kabelverbinder, Kabelkanal, Kabeldurchführungen, eine wasserdichte Verteilerdose und Klettklebeband.

Zunächst bereiten wir die wasserdichte Dose vor. In diese kommen die Kabelbox und die kleine Antenne, da sie nicht wasserdicht sind und deshalb einen guten Schutz vor Feuchtigkeit benötigen. An beiden kurzen Seiten kommt jeweils ein Loch, wo die Gummidurchführungen hineinpassen. Durch diese stößt man die Kabel hindurch. Innerhalb der wasserdichten Verteilerdose verdrahten wir mittels Kabelklemmen die beiden Kabel.

Dann nur noch den Deckel draufschrauben und die Teile innerhalb der Dose sind gut geschützt.

Diese Verteilerdose befestigen wir mit Klettband unmittelbar neben der Verteilerdose unterhalb des Rollerträgers, weil wir von dieser den benötigten Strom abnehmen werden. Dieses Klettband ist wasserbeständig und klebt überaus gut. Man braucht nicht die „andere Seite“, da sich dieses Klebeband selbst ineinander verhakt. Für den, der keine zusätzlichen Löcher bohren möchte, eine empfehlenswerte Lösung, denn so kann man das ganze System wieder entfernen, wenn der Verkauf des Fahrzeugs oder der Rollerbühne zur Diskussion steht.

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Die Rückfahrkamera positionieren wir UNTERHALB des Kennzeichens, da die Kabeldurchführung dann genau unter dem Träger montiert werden kann.

Auf der Rückseite läuft das Kabel der Kamera in einem selbstklebenden Kabelkanal zur Antennendose.

In der großen wasserdichten Dose befindet sich die Antenne und eine kleine Kabelbox. Da das Kabel der Rückfahrkamera recht lang ist, wird es ebenfalls in dieser Box seinen Platz finden.

Von der großen Verteilerdose läuft das Strom- und Massekabel in die kleine Verteilerdose gleich nebenan. Dort befestigen wir das Pluskabel an der Lüsterklemme des grünen Kabels. Das grüne Kabel führt den Strom des Rückfahrscheinwerfers. Neben dieser Dose schrauben wir das Massekabel an. Der gelber Ring Quetschverbinder ist im Foto oben rechts zu sehen.

In dem nachfolgenden Video haben wir alle Schritte genau erklärt. Manchmal sagt ein Video mehr aus als Fotos.

Somit ist die Montage der Rückfahrkamera abgeschlossen. Nun geht es an die Montage des Monitors.

Montage des Monitors im Cockpit

Den Monitor platzieren wir auf der linken Seite des Armaturenbrettes oberhalb des Lüftungsgitters, da auch vorher dort bereits ein Monitor befestigt war.

Das Lüftungsgitter wird herausgezogen, ohne irgendwelche Schrauben abdrehen zu müssen, einfach vorsichtig in Richtung Fahrersitz ziehen. Das Kabel des Monitors führten wir dann durch ein gebohrtes Loch in den Hohlraum hinter dem Lüftungsgitter. Dort kann man das Massekabel an einer vorhandenen Schraube festschrauben.

Das Pluskabel wird mittels eines stabilen Drahtes, welcher zunächst von oben nach unten in Richtung der Pedalen gesteckt wird, nach unten durchgezogen und dann nach rechts bis zum mittleren Handschuhfach verlegt. Um an die Rückseite des Zigarettenanzünders zu gelangen, ist es zunächst erforderlich, das mittlere Handschuhfach auszubauen. Dazu sind diverse Torxschrauben zu entfernen.

Jetzt kann man das Pluskabel hinter dieses Handschuhfach in Richtung Zigarettenanzünder verlegen. Um an die Rückseite des Zigarettenanzünders zu gelangen, muss zunächst eine Torxschraube unter der runden Gummimatte unterhalb der Dose im Bereich des Anzünders herausgedreht werden. Die kleine Gummimatte kann man einfach mit einem kleinen Schraubendreher herausheben und entnehmen.

Wenn die Schraube raus ist, zieht man das komplette Plastikteil vorsichtig zu sich heran. Dieses Plastikteil ist nur geklickt, also vorsichtig ziehen. Dann kann man dieses umdrehen und am Zigarettenanzünder den Strom mittels eines Stromdiebes abgreifen. In umgekehrter Reihenfolge baut man alles wieder zusammen.

Mittels einer runden Klebeplatte kann man die Monitorhalterung (Saugnapf) bequem auf dem Armaturenbrett positionieren.

Video über die Montage des Systems

Wenn ihr Fragen habt, stellt diese bitte in den Kommentaren. Wir beantworten alles schnellstmöglich.

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Silke und Michael genießen die Zeit, die sie mit ihrem Kastenwagen unterwegs sind. Ihre Freude ist immer riesig, wenn es wieder heißt: "Es kann losgehen!" Die Erlebnisse zeigen sie in diesem Reiseblog. Viel Spaß beim Schmökern

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