Helgoland – ein Trip zur einzigen deutschen Hochseeinsel

Helgoland ist Deutschlands einzige Hochseeinsel.


Es gibt einige Häfen, von wo aus man zur Insel gelangen kann. Hamburg, Cuxhaven und Büsum sind nur einige davon. Wir wählten die Reise von Hamburg aus, wobei wir es auf den Katamaran abgesehen haben. Mit diesem schnellen Schiff ist es ein richtiges Vergnügen. Es fährt von den Hamburger Landungsbrücken ab und macht auf der Fahrt noch an einigen Häfen Halt, um weitere Freunde der Insel aufzunehmen und zu befördern.

Schon von Weitem ist die Hochseeinsel zu erkennen. Wenn man dann näher kommt, sieht man den Hafen, wo die Fähren anlegen.

Vom Hafen führt der Touristenstrom direkt ins Zentrum. Da in der Nähe ein Geocache liegen soll, beschlossen wir, diesen zunächst zu suchen, um den vielen Touristen etwas aus dem Wege zu gehen. Bei diesen Anlagen (FOtos unten) konnten wir ihn finden und uns ins Logbuch eintragen. Der erste Cache auf der einzigen deutschen Hochseeinsel. Die Freude war natürlich groß. In der Nähe zum Hafen sind diese Anlagen zu finden. Wer weiß mehr?

Nachdem unsere Signatur im Logbuch verewigt worden war, folgten wir den Touristen. Allerdings waren wir auf dem Weg dorthin über Häuser erstaunt, die ihre besten Zeiten hinter sich haben. Wir dachten schon, dass es das nicht gewesen sein kann.

Je weiter wir dann zum Zentrum vorankamen, desto hübscher wurden die Häuser. Ja, und genau so haben wir sie in Erinnerung. Viele kleine Geschäfte sind dort untergebracht. Vor langer Zeit wohnten die Geschäftsinhaber sogar über ihren kleinen Geschäften, was durchaus praktisch war. Ob es jetzt auch noch so ist, konnten wir nicht in Erfahrung bringen. Vielleicht wisst ihr es ja und schreibt es in die Kommtare.

Nach einem ausgiebigen Bummel stand eine Inselrundfahrt auf dem Plan. Die kleine Bahn fährt ebenso mit Strom, wie die Inselfeuerwehr, die Polizei und der Rettungswagen.

Die Fahrt führte uns an der Steilküste vorbei, wo sogar ein Fußballfeld seinen Platz findet. Oben auf den Klippen trohnen die Schrebergärten der Insulaner.

An kleinen Abbildern der Inselgebäude führte uns die Fahrt vorbei, sogar an einem Minileuchtturm.

Unser Ziel war die „Lange Anna“, ein riesiger Vogelfelsen, der wie ein Finger aussieht. Vorbei an dem umfangreichen Küstenschutz ging es dann in besagte Richtung. Wir waren gespannt, wie der „Finger“ in natura aussieht.

Ganz entfernt kann man ihn erahnen (Foto oben rechts). Wir müssen näher ran, war unser Gedanke.

Und dann stand sie da, die „Lange Anna“. Es ist schon wunderbar, diesen Felsen zu sehen, wie er majästetisch in die Höhe ragt. Atemberaubend. Die kleine Bahn wurde geparkt und man konnte diesen Stein in aller Ruhe bewundern.

Nach einiger Zeit ging die Fahrt dann wieder zum Ausgangspunkt zurück, für uns das Signal, die Fußgängerzone und die Oberstadt zu besuchen. Durch die Fußgängerzone führte uns der Weg zu einem Fahrstuhl, der uns für wenig Geld nach oben beförderte.

In der Oberstadt befinden sich die Wohnungen der Insulaner, zu erreichen über kleine Gassen.

Mehrere Rundwege sind ausgeschildert, sogar ganz dicht an die „Lange Anne“, um sie auch von oben bewundern zu können. Aber uns reichte der Blick, den wir schon hatten. So entschieden wir uns, die Sicht in Richtung Hafen und „Dühne“ zu genießen. Der Blick über die Dächer war erstaunlich.

Im Hintergrund sieht man die „Dühne“, die man bequem mit kleinen Booten anfahren kann.

Der Hafen selbst sieht aus der Höhe auch ganz friedlich aus, keine Hektik, kein Stress, alles völlig entspannt.

Wir waren sehr von dieser Insel angetan, freuten uns aber nach diesem langen Tag auf unsere Rückreise. Toll war es.

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Silke und Michael genießen die Zeit, die sie mit ihrem Kastenwagen unterwegs sind. Ihre Freude ist immer riesig, wenn es wieder heißt: "Es kann losgehen!" Die Erlebnisse zeigen sie in diesem Reiseblog. Viel Spaß beim Schmökern

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