Mit dem Wohnmobil nach Mecklenburg-Vorpommern

Mecklenburg-Vorpommern

Es gibt immer viel zu sehen in Mecklenburg-Vorpommern, deshalb kann man dort ruhig öfter mal hinfahren. Und genau das machen wir.

Zarrentin

Unser erstes Ziel war Zarrentin am Schaalsee. Wir parkten auf einem einfachen Parkplatz in direkter Nähe zum See, da wir dort auch mit dem Fahrrad fahren wollten. Wir trafen bei unserem Eintreffen schon einige Wohnmobile an und gesellten uns dazu.
Dort kann man recht gut stehen, wer allerdings etwas Fernsehen möchte, könnte es vielleicht gerade so mit DVBT. SAT Empfang nicht möglich (nur als Hinweis). Wer nach 18 Uhr kommt und vor 9 Uhr wieder abreist, zahlt keine Parkgebühren. Wir zahlten die Parkgebühren, da wir am See mit dem Fahrrad fahren wollten.

Also wurden die Räder klargemacht und der See aufgesucht. Eine Anwohnerin erklärte uns, dass eine komplette Seeumrundung nicht möglich wäre, lediglich auf der Ostseite kann man pedalieren.

 

Schöne Blicke auf den See sind garantiert. Und es wird noch besser, genau am See lagen einige Geocaches versteckt herum und genau diese wollten wir finden. Immer wieder mussten wir anhalten und uns neu orientieren. Gut wenn man ein GPS Gerät dabei hat.

Doch nicht alle Dosen war einfach zu finden. Manchmal bedarf es doch etwas mehr Gehirnschmalz, um diesen kleinen Dosen auf die Schliche zu kommen.

Denkt ja nicht, wir fanden ihn nicht. Doch, es hat allerdings etwas länger gedauert. Dann noch ein paar Fotos und es ging weiter mit unserer Tour. Auch schöne alte Häuser gibt es dort zu bestaunen und die Radweg dort sind hervorragend zu befahren.

Klasse, wenn man unterwegs auch ein kühles Getränk zu sich nehmen kann, denn es war wirklich sehr heiss.

Als wir an dieser kleinen Hütte Rast gemacht hatten, entdeckten wir ein kleines Schiffchen hinter dem kleinen Häuschen auf der rechten Seite. Mit diesem kann man auf dem Schaalsee eine Runde drehen, für schmale 9€. Das ließen wir uns nicht entgehen.

Super Wetter, tolle Schiffstour, kühles Getränk, was braucht man mehr? Später fanden wir noch einen Stegweg ins Moor, den „Moorerlebnispfad“. Dieser befindet sich unweit vom Parkplatz. Richtig gut angelegt führte uns dieser Pfad durch das Moor. Eine einzigartige Stille.

Und am Abend noch einen tollen Sonnenuntergang an der Badestelle.
Am nächsten Tag ging es weiter.

Waren an der Müritz

In Waren an der Müritz steuerten wir einen Stellplatz an.

Große Stellflächen und eine VE Station sind dort vorzufinden. Perfekt für einen Stadtbummel. Vom Stellplatz geht man ca. 10 Minuten bis ins Zentrum von Waren. Man kann dort ausgiebig schlendern, entweder am Wasser entlang oder quer durch den kleinen Ort mit vielen Restaurants und kleinen Geschäften.

Und am Nachmittag stand dann ein leckerer „Grieche“ auf dem Plan. Perfekt, um langsam mit dem Tag abzuschließen.

Nach einem ausgiebigen Mahl mussten wir uns noch etwas sportlich betätigen. Und so schnappten wir unsere Drahtesel und fuhren einige Geocaches ab. Es ist bewundernswert, wie viel Mühe sich manche Cacheeigner mit ihren versteckten Schätzen machen. Es macht viel Spaß, diese herrlichen Verstecke zu entdecken.

Manche Pause wurde unterwegs gemacht. Nicht ohne einen schönen Blick auf die Müritz.

Nach solch einer Tour fällt man abends müde ins Bett. Wir ertappen und nach vergleichbaren Tagen, dass wir schon vor 10 Uhr abgespannt das Bett aufsuchen.

Schon am nächsten Tag machten wir uns zur Ostsee auf.

Wustrow

Nach einer nicht zu langen Fahrt erreichten wir die Ostsee. Vor Wustrow lag der Stellplatz. Es ist ein enger Platz mit kurzem Weg zum Ostseestrand. Allerdings braucht man Fahrräder, um in den Ort Wustrow zu gelangen. Zu Fuß ist es doch relativ weit.

Man kann allerdings auch am Ostseestrand bis nach Wustrow schlendern, ein tolles Erlebnis. Aber erst prüfen, ob die Ostsee noch da ist. Wir hatten Glück.Silke signalisierte mir, dass alles paletti ist. Auf zum Ostseestrand.

Der Strand macht einen guten Eindruck, teilweise sieht es aus wie in der Karibik, oder? Wenn man sich zu Fuß gen Wustrow aufmacht, kommt man auch an einem kleinen Hafen vorbei.

Der kleine Ort ist schnell besichtigt, wir hatten auch keine große Lust, in dem Ort länger zu verweilen, lieber sind wir am Strand unterwegs.

Für Surfer oder Kiter ist die Lage des Stellplatzes wirklich toll, aber es könnte in der Hauptsaison richtig voll werden. Der Betreiber ist freundlich und einen Brötchenservice gibt es auch. Seine Toilette kann man an einer leicht versteckten Stelle entleeren.

Am nächsten Tag ging unsere Fahrt weiter.

Warnemünde

Bevor wir nach Warnemünde fuhren, musste unser Proviant aufgefüllt werden. Ach du Schreck, auf dem Parkplatz des Supermarktes sahen wir ein großes Loch in der Seitenwand unseres Kastenwagens. Ursache war ein weggeflogenes Kühlschranklüftungsgitter. Und das am Freitag, wo doch nachts Starkregen vorhergesagt worden war.

Was tun? Nun, wir suchten im Internet nach einem Campinghändler mit Zubehör und telefonierten sie ab. Zunächst erfolglos, doch in Rostock fanden wir eine Firma, die sogar noch ein solches Lüftungsgitter vorrätig hatte, allerdings nicht in dunkel, sondern in weiß. Egal, Hauptsache wir bekamen noch eins.

Die Absuche der gefahrenen Strecke blieb ohne Ergebnis, so blieb uns nichts anderes übrig, als die 30 km nach Rostock zu fahren. Nachdem wir nachmittags das Lüftungsgitter erhalten hatten, fuhren wir nach Warnemünde und stellten unser Fahrzeug auf einem reinen Parkplatz ab. Dort ist sogar das Übernachten möglich, allerdings kostet die Übernachtung inklusive Kurtaxe knapp 25€. Wir hatten keine Wahl, das Lüftungsgitter musste eingebaut werden.

10 Schrauben rausdrehen war kein Problem, aber der Rahmen des Lüftungsgittern war offensichtlich reingeklebt. Da musste pure Gewalt ran. Der Rahmen ging in gebrochenen Stücken aus dem Blech. Aber da waren noch die Klebereste der Dichtung. Unter Zuhilfenahme eines Stückes des Rahmens konnten die Reste mühevoll entfernt werden. Und alles in praller Sonne bei knappen 30 Grad. Anderthalb Stunden benötigte ich dafür. Zum Glück verkaufte uns das Geschäft in Rostock auch ein passendes Dichtungsband. Raus hat ewig gedauert, rein ging es ruckzuck.

Nachdem das Gitter eingebaut war, musste erstmal der Grill und ein kühles Getränk herhalten. Wozu doch eine Rollerbühne alles gut sein kann.

Vom Stellplatz, der eine Tonne für die Toilettenentsorgung hatte, ging es in wenigen Minuten ins Zentrum von Warnemünde. Es gefiel uns dort sehr gut, entdeckten wir doch einen Wagen mit leckerer Altbierbowle, genau das Richtige bei diesem Wetter.

Am Hafen konnten wir noch ein Fischbrötchen und einige Geocaches verhaften.

Die Nacht war ruhig und den Parkplatz sollten wir bis 10 Uhr verlassen. Als Frühaufsteher für uns überhaupt kein Problem. Wir wollten sowieso weiter.

Wismar

In Wismar steuerten wir den großen Wohnmobilhafen am Hafen an. Wir befürchteten, dass wir dort keinen Platz mehr bekommen würden, aber da wir rechtzeitig gekommen waren, fanden wir noch ein Plätzchen.

Es hatte viel geregnet, auch während der Fahrt nach Wismar. Am nächsten Tag war der Stellplatz trotzdem belegt.

Aber wir hatten trotzdem gute Laune und gingen zum Hafen. Dort fanden wieder Drachenbootrennen statt, ein richtige Spektakel.

Enorm viel los in Wismar am Hafen. Aber Wismar ist auch so schön. Mit großen Fußgängerzonen und vielen Stellen, an denen man verweilen kann, ob ein kühles Getränk oder eine andere feine Köstlichkeit. Nach einer Nacht mit Gewitter fuhren wir nochmal nach Zarrentin, um dort ein Zwischenstopp einzulegen, bevor es dann nach Hause ging.

Buchtipp*:

Wer Lust hat, etwas mehr Infos über Mecklenburg-Vorpommern zu erhalten, dem können wir folgende Bücher empfehlen. Solltet ihr über den Buchlink eines der Bücher bestellen, so erhalten wir eine kleine Provision. Für euch ändert sich nichts am Preis. Links Teil 1 und rechts Teil 2.


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Silke und Michael genießen die Zeit, die sie mit ihrem Kastenwagen unterwegs sind. Ihre Freude ist immer riesig, wenn es wieder heißt: "Es kann losgehen!" Die Erlebnisse zeigen sie in diesem Reiseblog. Viel Spaß beim Schmökern

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