Skotti-Grill – taugt oder taugt nicht?

Last Updated on 4. September 2021 by Travel-Cycle

In diesem Blogbeitrag geht es um einen Gasgrill, und zwar dem Skotti-Grill. Taugt er oder taugt er nicht?

Vorgeschichte

Jeder Wohnmobilist kommt irgendwann an den Punkt, wo er sich fragt, welchen Gasgrill man sich im Zusammenhang mit dem Wohnmobil anschaffen sollte?

Nun, viele Wohnmobilisten gehen den Weg über die sozialen Netzwerke und fragen die User dort, welchen Gasgrill sie empfehlen können. Da fallen oft die Namen CADAC Safari Chef, CADAC Carrichef oder sogar ein Grill der Firma Weber. Auch der Lotusgrill wird als reiner Holzkohlegrill genannt.

Dann wird vereinzelt auch der Skottigrill ins Spiel gebracht. Da es sich bei dem Skotti um einen Zusammenbaugasgrill handelt und er über ein kleines Packmaß verfügt, wurde ich neugierig. Wir fragten uns, warum der Skotti so selten genannt wird?

Wir nahmen mit dem Hersteller Kontakt auf und dieser stellte uns einen Skotti nebst kleiner 500g Kartusche zu Testzwecken zur Verfügung. Wir wollten einfach selbst sehen, was der Grill kann und ob er wirklich so einfach aufgebaut werden kann.

Nach sehr kurzer Zeit kam der Skotti bei uns an und wir machten uns an den Aufbau.

Aufbau

So kommt der Skotti zu euch nach Hause. In einer stabilen Tasche, die äußerst hitzebeständig ist und auch als Unterlage dienen kann.

An drei Seiten schließt diese Tasche mit starkem Klettband. Sie macht durch ihr kräftiges Material einen sehr stabilen Eindruck.

Ich bereite mich gerade auf die Videoaufnahmen vor, denn dieser Test geht auch auf unserem YouTube Kanal online.

Nachdem die Tasche geöffnet wurde, kamen alle Bauteile des kleinen Grills zum Vorschein. Jedes einzelne Teil wurde mit einem Papierzwischenleger gegen Kratzer geschützt.Zu den ganzen Bauteilen gesellen sich eine sehr deutliche Aufbauanleitung in Heftform und einige Sicherheitshinweise. Da die Aufbauanleitung sehr detailliert ist, kann jeder dieser Grill aufbauen, überhaupt kein Problem.

Deshalb sind in diesem Beitrag die Schritt-für-Schritt Fotofolgen nicht vorhanden.

Was mir allerdings sehr gut gefallen hat, ist die Materialstärke der einzelnen Bauteile. So ist ein langes Leben des Grills gewährleistet und man hat lange Spaß an diesem Gerät.Also, auf ans Werk und den Grill zusammenbauen.

Zunächst nimmt man das Seitenteil mit dem kleinen Dreieck. Dort verbindet man das schmale Teil mit dem quadratischen Loch. Dazu das gegenüberliegende große Seitenteil. Wenn man diese Teile verbunden hat, kann man das Bodenblech einlegen.

Nun kommen das Gasrohr und das dachförmige Teil darüber.

Beim Hineinschieben des zweiten kleinen Seitenteils wird es etwas prickelnd. Vorsichtige herunterdrücken, aber aufpassen, dass das Bodenblech an diesem Seitenteil vorbeirutscht. Ansonsten hat man später beim Auflegen des Rostes ein kleines Höhenproblem (Foto unten).Aber ihr bekommt das hin, versprochen.

Am Ende legt ihr das Grillrost auf und schiebt es in die Verriegelungsschlitze. Fertig ist das tolle Teil.Das war nicht schwer, oder? Mit der Zeit bricht man seinen eigenen Zusammenbaurekord. Unter einer Minute sollte es zu schaffen sein. Am Anfang noch mit dem kleinen Zusammenbauheftchen und später auch ohne.

Der Skotti wird mit einer Kartusche mit dem nötigen Brennstoff versorgt. Diese Kartuschen gibt es in verschiedenen Größen.

Wie lange die mitgelieferte 500g Kartusche ausreicht, werden wir sehen und später in diesem Beitrag bekanntgeben.

Die Schraubverbindungen der Gasleitung sind handfest anzuziehen, nicht mit Gewalt. Aber auch das ist nur eine Übungssache. Beim Verbinden der Gaskartusche wird diese an den Schlauch gedreht. Nicht den Schlauch drehen, sondern die Kartusche. Achtet aber darauf, dass ihr zuerst die Verbindung zum Grill hergestellt habt und dass sich der kleine Gasregler in einer geschlossenen Postition befindet.

Dann kann der Grillspaß beginnen.

Der Hersteller Skotti berichtet davon, dass man die Tasche auch als Unterlage für den Grill verwenden kann. Wir halten nichts davon, auch wenn diese Tasche schnell gereinigt werden kann. Denkt dran, der Grill schließt seine Bodenwanne zu den Seiten nicht hermetisch ab. Es kann immer etwas Fett aus dem Grill auf die Tasche laufen. Nichts für uns.

Wir kauften zu dem Grill eine Silikonunterlage in einer Wannenform. Darauf postitionieren wir den Grill.Dann alles auf den kleinen Hocker und ab geht der Spaß. Oder man positioniert diesen Grill auf einem Tisch, oder wie wir auf einer Anhängerkiste.

Passt einwandfrei, oder?

Grillergebnis

In den sozialen Netzwerken wird darüber berichtet, dass der Grill auf der Seite des Gasschlauches heißer sein soll als am Ende des Gasrohres. Das können wir in keinster Weise bestätigen.

Der Grill hat soviel Leistung, dass das Grillgut innerhalb von Sekunden schwarz wird, wenn man nicht aufpasst. Perfekt zu Steaks.

Andere Sachen grillt man mit mäßiger Gaszufuhr. Der Gasregler lässt sich gut händeln. Zudem ist auf der Grillfläche ausreichend Platz für bis zu 4 Personen.Aber es  gibt in unseren Augen auch einen kleinen Kritikpunkt. Das Anzünden des Grills erfolgt durch eine kleine Öffnung an der Stirnseite, dort wo das Gasrohr in den Grillkörper reingeht. Man dreht die Gaszufuhr auf und hällt dort ein Feuerzeug dran und der Grill zündet.

Warum ist das für uns ein Kritikpunkt?

Viele Wohnmobilisten, so wissen wir von Berichten, verwenden ein Stabfeuerzeug mit Funkenbrücke. Damit geht der Anzündvorgang zwar auch, aber nicht so bequem wie mit einem Feuerzeug. Naja, das ist Jammern auf hohem Nivieau.

Fazit

Positiv:

  • Der Aufbau gestaltet sich einfach, auch Dank der Anleitung. Für geübte Grillprofis wird er sicherlich in unter 1 Minute zu bewerkstelligen sein.
  • Die Leistung ist überdurchschnittlich hoch. Er wird sehr heiß, also Vorsicht.
  • Das Grillergebnis ist sehr gut, da gibt es nichts zu meckern.
  • klein und kompakt
  • leicht zu verstauen
  • 15 Minuten nach Grillende ist der Grill handwarm und kann angefasst werden
  • stabil
  • tolle stabile Transporttasche

Negativ:

  • Fettauffang nicht optimal (aber es ist ja auch ein kleiner Baukastengrill)
  • Reinigung des Grillrostes (jeder Rost muss ja mal gereinigt werden)
  • Anzünden mit Stabfeuerzeug mit Lichtbogen umständlich

Der Aufbau klappt gut und das Grillergebnis ist sehr gut.
Wir sind von diesem Grill voll und ganz überzeugt und begeistert. Wir haben ihn schon lieb gewonnen und können eine uneingeschränkte Kaufempfehlung aussprechen. Ab heute ist er unser ständiger Begleiter.

Endlich mal kein sperriger Grill im Wohnmobil. Nicht jeder hat viel Platz und deshalb kann dieser Begleiter immer noch in der kleinsten Ecke verstaut werden.

An dieser Stelle nochmal unser Dank an den Hersteller für das zur Verfügung stellen dieses tollen Grills.

Bestellen

Wer sich auch für die Ungterlage interessiert, der kann sie über den nachfolgenden Link bestellen. Für euch ändert sich am Preis nichts, wir erhalten aber eine kleine Provision für unseren Blog.


Vielleicht schaut ihr bei Interesse an diesem Grill, beim Hersteller vorbei. Einfach hier klicken!!

Viel Spaß mit dem Skottigrill.

*Dieser Blogbeitrag enthält Werbung

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Wir (Silke und Michael) lieben das Reisen mit unserem Camper-Van. Dabei erleben wir oft viele tolle Momente, die wir in unserem Blog niederschreiben. Auch investieren wir viel Zeit, um nützliches von unnützem Zubehör zu trennen. Wir testen für euch. Viel Spaß auf unserem Blog.

2 Kommentare

  1. Oh super, vielen lieben Dank für das Testen & das Ergebnis.
    Tatsächlich sind wir noch am überlegen ob wir uns einen Skotti oder einen Knister für unser Womo holen.
    Liebe Grüße
    Rebecca
    von Wildnest Glamping

    • Hey Rebecca
      Der Skotti ist schon sehr stark in seiner Leistung. Demnächst testen wir einen 30 mbar Anschluß. Dann kann man ihn auch an einer aussengasdose betreiben.
      Schaut gerne wieder mal vorbei.
      LG Michael

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