Mit dem Wohnmobil nach Schleswig-Holstein

Last Updated on 20. Januar 2021 by Travel-Cycle

Silke und ich saßen mal wieder am Frühstückstisch und überlegten uns, wo wir mal hinfahren könnten. In Norddeutschland haben wir schon sehr viel bereist und uns schon viele Stellplätze angeschaut. Es dauerte nicht lange und wir beschlossen, dieses Mal kreuz und quer durch Schleswig-Holstein zu tingeln. Dabei besuchten wir fogende Städte.

besuchte Städte

  • Undeloh in der Lüneburger Heide
  • Buchholz i.d. Nordheide
  • Eckernförde
  • Damp
  • Kappeln
  • Schleswig
  • Rendsburg
  • Schacht-Audorf
  • Bad Oldesloe
  • Reinfeld

Undeloh

Zunächst fuhren wir nach Undeloh, da sehr schönes Wetter angesagt worden ist. Wir genossen das Sitzen vor dem Kastenwagen und die leckeren Köstlichkeiten vom Grill. Naja, Undeloh liegt nun mal nicht in Schleswig-Holstein, dass wissen die meisten unserer Leser. Aber genau dort beschlossen wir, nach Schleswig-Holstein zu fahren. Nachfolgend seht ihr den Stellplatz in Undeloh.

Anschließend gingen wir noch etwas an der Heide entlang. Sie blüht zwar noch nicht, ist aber trotzdem schön anzusehen.

Buchholz i.d.Nordheide

Abends wollten wir unbedingt in Buchholz übernachten, da dort am nächsten Tag Termine anstanden. So fuhren wir an späten Nachmittag direkt zum Schützenplatz. Der Stellplatz war nicht gut besucht, für einen Abstecher reicht er allemal. Das Wetter war toll und angenehm.Nachdem wir auch durch die nahe Innestadt gelaufen sind, richteten wir uns auf diesem Platz für die Nacht ein. Die Nacht verlief recht ruhig, so waren wir am nächsten Tag ausgeschlafen und konnten den Termin wahrnehmen.

Eckernförde

Kurz vor Mittag fuhren wir dann direkt nach Eckernförde auf den dortigen großen Stellplatz. Er bietet große ausreichende Rasenflächen an. Trotz fehlender Parzelierung gelang es den meisten, sich schön in Reih und Glied einzureihen.

Auch bei diesem Stellplatz gibt es eine Schranke mit Kassenautomaten.  Die Entsorgunsstation kann man wegen der Schranke aber nicht anfahren. Nachdem wir uns eingerichtet hatten, machten wir uns auf den Weg in die Innenstadt zur Fußgängerzone. Sie war schon gut besucht und viele Menschen schlanderten durch die Zonen. Das eine oder andere Schnppchen wurden bestimmt erledigt.

Durch schöne Gassen erreichten wir nach einem kurzen Weg den Hafen.

Nachfolgend ein kurzes Stellplatzvideo.


Die nacht war sehr ruhig und wir schliefen wie die Baby. Früh morgens gab es ein reichhaltiges Frühstück. Dann ging es bis nach

Damp

Den großen Stellplatz dort wollten wir uns schon immer mal ansehen. Hier versperrte uns keine Schranke die Zufahrt zum Platz. Die Parkflächen waren sehr groß, für Tisch und Stühle gab es sogar feine Rasenflächen. Das kann viele Diskussionen ersparen.

Am Nachmittag standen einige Geocaches auf dem Plan. Der nächste befand sich am Hafen, den wir zu Fuß schnell erreichten.

Nachdem die Dosen gefunden und die Geocachebücher signiert waren, ging es weiter am Strand und der Promenade entlang. Hier kann man schön Spazieren gehen, allerdings wird es im Sommer recht stark frequentiert sein. So wie wir es vorfanden war es ein Traum. Ziemlich menschenleer, genau unser Ding. So fühlen wir uns wohl. Kein Gedränge, kein Geschubse und die Ruhe pur.

Wir fühlten uns sehr wohl am Strand. Nicht auszudenken, was hier im Sommer abgeht. Schnell noch ein paar Fotos, bevor es weiterging.

Nachfolgend ein kurzes Stellplatzvideo.

Kappeln

Nachdem wir in Damp die letzten Sonnenstrahlen genießen konnten, fuhren wir weiter nach Kappeln. Kappeln verfügt über einen großen (50 Plätze) Stellplatz mit V/E, Strom und Müllcontainern.

Dazu besteht die Möglichkeit, seine Wäsche zu waschen und in einem Trockner zu trocknen. Allerdings  sind die Wege weit. Wenn man ganz hinten auf dem Stellplatz steht, muss man weit laufen, um die Geräte nutzen zu können. Und kommt ja nicht auf die Idee, Eure volle Toilettenkassette leeren zu wollen. Bevor Ihr die V/E zu Fuß erreicht habt, seid Ihr vor Erschöpfung bereits zu Boden gegangen. Absolut nicht empfehlenswert. Wir bendutzen in solchen Fällen immer eine Art Sackkarre, aus Aluminium mit wegklappbaren Reifen. So kann man die Karre leicht im Staturaum unterbringen und sie nimmt nicht viel Platz weg.

Wir waren von Damp aus schnell in Kappeln und so hatten wir noch reichlich Zeit, die Innenstadt zu erkunden und auch den obligatorischen Cache zu heben. Allerdings regnete es den ganzen Tag. Trotzdem ist die Innenstadt mit ihrer Fußgängerzone empfehlenswert.

Kappeln verfügt auch über eine hübsche Kirche. Reinschauen lohnt sich durchaus. Nach unserer Besichtigung ging es eine sehr alte Treppe hinab zum Hafen. Die Stufen waren regelrecht ausgelatscht und bei Nässe mit Vorsicht zu genießen.

Entlang des Hafens sind viele Restaurants wie an einer Perlenschnur aneinandergereit. Fisch in allen Variationen wird dort serviert. Wer also gerne Fisch isst, der ist dort bestens aufgehoben.

Schleswig

Schleswig ist von Kappeln aus schnell erreicht, einfach der Schlei folgen. Es ist eine quirlige Stadt mit einem schönen Hafen, wo auch frischer Fisch gekauft werden kann. Der Stellplatz ist recht groß und gut ausgeschildert. Aber er ist nicht großzügig bemessen, mehr ein Parkplatz für Wohnmobile als eine Wohnmobilstellplatz. Deshalb ist er auch eng und man steht in Reih und Glied. Aber direkt am Wasser. Top Sicht.

Das Zentrum von Schleswig ist zu Fuß schnell erreicht und hat auch eine lange Fußgängerzone zu bieten. Viele Geschäfte laden vom Bummeln ein.

Nach der Innenstadt gingen wir noch in das schöne kleine Viertel Schleswig Holm. Es liegt am Hafen und es gibt einige kleine Handwerksbetriebe und sehr alte Häuser zu bestaunen. Wer hier nicht die Fotokamera aus seiner Tasche holt, ist selber Schuld. Man muss manchmal aber länger warten, bis die nette gepflasterte Straße frei von Personen ist. Aber es klappt……meistens.

Und einen sehr hübschen kleinen Friedhof mit einer niedlichen Kapelle konnte man entdecken. Diesen kann man aufgrund der bauluchen Struktur bequem von jeder Seite ablichten. Perfekt für ein perfektes Foto.

Am nächsten Morgen schien wieder teilweise die Sonne.

Nachfolgend zeigen wir Euch ein kurzes Stellplatzvideo:


Nach dem Frühstück, welches natürlich wieder richtig lecker war, ging es weiter nach Rendsburg. Dort gibt es auch einen TOPplatz.

Rendsburg

Rendsburg wurde nach gut 30 km erreicht. Es ist quasi um die Ecke. Da wurde der Motor gerade richtig warm. Der Stellplatz ist gut ausgeschildert und leicht zu finden. Schöner Platz wie wir meinen.

Natürlich verfügt dieser TOP Platz auch über Duschen und Toiletten, sowei einem Brötchenservice. Weiterhin über große Mülltonnen und einer VE Station.

Die Innenstadt, die schnell fußläufig erreichbar ist, bietet ein angenehmes Flair mit einem großen Marktplatz im Bereich des Rathauses.

Auch wurde dort wieder der obligatorische Cache gehoben. Komisch, in letzter Zeit finden wir sie einfach alle.
Nachfolgend ein kurzes Video von Stellplatz:

Schacht-Audorf

Am nächsten Tag wollten wir uns unbedingt den Stellplatz in Schacht-Audorf anschauen, da von diesem oft geschwärmt wird. Er ist toll gelegen, direkt am Nord-Ostsee-Kanal.

Bei diesen beiden Fotos kann man sehr gut erkennen, dass dieser Platz für Schiffsliebhaber perfekt gelegen ist. Allerdings fällt der gesamte Stellplatz ab der Einfahrt etwas ab, so dass beim Querstehen zum Gefälle auf auf jeden Fall auf einer Seitze Keile erforderlich sind. Deshalb ist dieser Platz für uns nicht so geeignet, da wir generell keine Keile einsetzen, um ein schnelles Losfahren jederzeit gewährleisten zu können. Auf Grund dieser Lage entschlossen wir uns, weiter in Richtung Bad Oldesloe zu fahren.

Bad Oldesloe

Bad Oldesloe verfügt über einen zentrumsnahen Stellplatz, direkt am Schwimmbad.Obwohl es sich hierbei offensichtlich um einen Wohnmobilparkplatz handelt, so waren wir schon erstaunt, dass dieser einfache Parkplatz über eine VE Station verfügt. Nachdem wir den Kastenwagen geparkt hatten, suchten wir die nahe Innenstadt auf, um, ausser etwas Herumzuschlendern, auch einen Cache zu heben.

Eine schöne Innenstadt fanden wir vor, die auch über einen kleinen Markt und einer Wassermühle verfügt.

Weil aber an diesem Wochenende nebenan ein Jahrmarkt stattfand, entschloßen wir uns, weiterzufahren. Die Befürchtung, dass es etwas laut werden könnte, schreckte uns doch ab, dort zu nächtigen.
Aber wo sollte die Reise hingehen? Unsere Planungen endeten für diesen Tag in Bad Oldesloe. So wurden Karten und APPs bemüht und wir fanden einen nahen Stellplatz in Reinfeld. Also fuhren wir dorthin.

Reinfeld

Reinfeld hat einen kleinen Stellplatz mit Strom, einer VE und Mülltonnen. Allerdings befindet er sich auf einem gemischten Parkplatz. Das störte uns in keinster Weise. Wir sind mittlerweile Rendsburg schon oft angefahren, so leer wie auf dem nachfolgenden Foto war es eher nie.

Reinfeld besteht fast nur aus einer Straße, ist aber nett anzuschauen. Es sieht alles so gepflegt aus.

Und was das Beste ist……Hier gibt es das griechische Restaurant “Rhodos”. Warum wir dieses Restaurant erwähnen? Weil es ein ganz tolles Restaurant ist mit super leckerem Essen. Also wir waren SEHR begeistert. Sicherlich werden wir eines Tages nochmals dort aufschlagen. Alleine wegen des griechischen Restaurants.

Nach Reinfeld kam dann noch die Rückfahrt nach Hause.

Fazit: Schleswig-Hostein hat uns sehr gut gefallen. Hervorzuheben ist die Stadt Rendsburg und der “Grieche” in Reinfeld.

Buchtipp*:

Wer Lust hat, etwas mehr Infos über Schleswig-Holstein zu erhalten, dem können wir folgendes Buch empfehlen. Solltet ihr über den Buchlink bestellen, so erhalten wir eine kleine Provision. Für euch ändert sich nichts am Preis.

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