Normandie – mit dem Camper hin und zurück

Last Updated on 21. Januar 2021 by Travel-Cycle

Wir reisten mit unserem Camper-Van über Ostfriesland, die Niederlande – Belgien bis zur Normandie und an der Mosel wieder zurück.

Dazu starteten wir an einem einigermaßen schönen Tag und unser Ziel war zunächst Ostfriesland.

Zeeland

Da aber das Wetter doch nicht hielt, was der Wetterbericht versprach, fuhren wir auf direktem Wege in Richtung Zeeland. Uns interessierte der Brouwersdamm.  Auf dem Weg dorthin mussten wir allerdings eine Nacht in freier Wildbahn stehen. Wir wählten einen kleinen Parkplatz in der Nähe eines Spielcasinos. Wider Erwarten war es dort sehr ruhig. Es erwartete uns am Morgen sehr schönes Sonnenwetter, so dass wir gut gelaunt in den Tag starten konnten.P1030517aAm nächsten Tag gings dann weiter Richtung Zeeland. Wir fuhren über den Brouwersdamm und suchten eine Übernachtungsmöglichkeit, welche wir dann am SP Zeeland fanden. Auf den drei nachfolgenden Fotos seht ihr den Damm, der im Bereich der Hotspots ziemlich überfüllt war. Wir mussten etwas abseits parken, da erst dann ein Parkplatz gefunden werden konnte.

Der Strand dort ist riesig und war gut gefüllt. Es herrschte aber auch etwas Wind, was der guten Laune keinen Abbruch tat. Übernachten sollte man dort nicht. Wir aßen noch und je später es wurde, umso mehr Wohnmobile fuhren weiter. Keiner wollte eine Strafe riskieren. Also machten wir uns auch vom Acker.

Der Stellplatz in Zeeland war allerdings voll und wir mussten auf eine Wiese neben dem SP ausweichen. Sie war schön fest, Einsacken war somit so gut wie ausgeschlossen. Gerade Rasenplätze neigen zum Aufweichen, wenn es in der Nacht geregnet hat. Da muss man Vorsicht walten lassen. Aber für eine Nacht ganz ok. Es war ruhig und so konnten wir gut schafen und ausgeruht den nächsten Tag beginnen.P1030522aZur Zeit unserer Reise fand die Tour de France statt, die auch durch Zeeland führte. Früh morgends mussten wir schnell weiter, wollten wir nicht plötzlich

Brügge

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Stellplatz Brügge

Da die Altstadt von Brügge sehr sehenswert sein sein, freuten wir uns natürlich auf einen Besuch.Der Stadtstellplatz war recht eng, wie man auf den Fotos sehen kann. Aber für eine Stadtreise durchaus ausreichend. Und vor Allem recht ruhig. Aber Tisch und Stühle gingen garnicht.

In der Stadt erwarteten uns allerlei alte Gemäuer und einige alte Stadttore. Sie waren durchaus in einem guten Zustand und erforderten den Einsatz unserer Fotokamera.

Ein Tag reicht für Brügge nicht aus, man sollte sich schon sehr viel mehr Zeit nehmen, um alles bewundern zu können. Aber wir planen nur einen Tag ein, denn schließlich war die Normandie unser Ziel. Das Wetter hielt sich und so strahlte die ganze Zeit die Sonne vom Himmel.

Calais

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Stellplatz Calais

Wir fuhren bei passender Gelegenheit weiter nach Calais. Da wir in der Zukunft einen Besuch von England mit Schottland im Visier hatten, wollten wir uns über die Umgebung der Fähre in Calais informieren. Dort in der Nähe der Fähre gibt es einen Stellplatz direkt am Wasser, Strand inklusive.Wir hatten dann auch Glück und konnten einen Platz in der ersten Reihe ergattern.So konnten wir das Treiben der Fähren und einen tollen Sonnenuntergang bestaunen. Schön war der Stellplatz nicht. Man hatte den Eindruck, auf einer riesigen Betonplatte zu stehen, alles recht eng. Aber es gibt dort eine Entsogungsstation und Müllcontainer. Wir ergatterten einen Platz in der ersten Reihe und konnte so ungehondert dem Treiben der Schiffe zusehen und den Sonnenuntergang genießen.

Am nächsten Tag schauten wir uns die Innenstadt von Calais an, die in unmittelbarer Nähe liegt. Sie ist schnell erreicht aber spektakulär sieht anders aus. So hielten wir uns nicht lange auf und packten unsere 7 Sachen und bereiteten uns auf die Weiterfahrt vor.

Chemin des Digues

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Stellplatz Chemin des Digues

Die nächste Station unserer Tour war dann Chemin des Digues. Ebenfalls am Kanal gelegen. Ein riesiger SP mit V/E, allerdings ohne Strom. Der Himmel zog sich zu und der Wind nahm zu. Da hier alles aus Schotter besteht, fühlte man sich wie an einem großen Strand und die Sandkörner flogen nur so durch die Gegend, nahe an einem kleinen Sandsturm.

Die nahe gelegene kleine Stadt war allerdings recht nett.

Am Abend gab es dann das erste Mal selbst gemachte Burger. Einfach lecker. Aber ich brutzelte sie in der Pfanne, denn der Wind blies Sand über den SP. Und wer möcjhte schon Sandkörner im Burger? Wir nicht.P1030605a

Quistreham/Fähre

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Stellplatz Quistreham

Die nächste Station war dann in Ouistreham/Fähre. Dort war der Obolus an der V/E Station per EC Karte zu entrichten. War nicht einfach, die Zahlstelle zu finden und letztlich auch zu bedienen.;).

Der Eindruck, den dieser Stellplatz in uns hinterließ, glänzte mit einem einfachen, recht engen Parkplatz. Stellplatz kann man da jetzt eher nicht zu sagen. Aber es war nur für eine Nacht.

Dort gabs dann mal ein Starkbier. Lecker.P1030613a Auch dieser Ort bietete einen riesigen Strand. Man wähnt sich hier nicht an einem Strand, denn bevor man ans Wasser kommt, muss man schon eine lange Strecke gehen. Aber bei herrlichstem Sonnenschein kein Übel, im Gegenteil. Es war ein Genuß, barfuß durch den Sand zu laufen.P1030615aNach dem Strandbesuch trödelten wir etwas in der Innenstadt umher. Ein angenhmes Flair kam in unser Blickfeld und wir fanden es einfach nur herrlich.

Am nächsten Tag war es dann soweit.

Mont St.Michel

Wir waren in der Normandie beim Mont St. Michel, ein atemberaubendes Abenteuer lag vor uns.

Ein riesiger Parkplatz war dort vorhanden. Allerdings mit knapp über 20 € recht teuer. Kein Strom, keine V/E.

Der Weg zu den kostenfreien Shuttlebussen war schnell überwunden. Dann lag er vor uns. Der bebaute Granitfelsen. Boar, was für ein riesiges Teil. Es war atemberaubend schön. Keine Wolke am Himmel traute sich hervor. Gigantisch. Es ist einfach ein Muss, diese kleine Insel mit den mächtigen Bauten zu besuchen.

Die Aussicht von dort war klasse, gut konnte man den Damm erkennen. 14 Meter Tide sollen es angeblich sein. Wahnsinn.Wir hielten uns einen ganzen Tag dort auf. Trotz vieler Menschen verlief es sich und man trat sich nicht gegenseitig auf die Füße.

Als wir am Nachmittag zum SP zurückkamen, wollten wir den Tag vor unserem Camper-Van ausklingen lassen, aber wir wurden von vielen kleinen Viechern in die Flucht geschlagen, so dass wir die Nacht dort nicht verbrachten. Aber den vollen Parkplatzbeitrag durften wir trotzdem entrichten. Das ist grenzwertig.

Wir verließen also fluchtartig den Parkplatz und suchten das Weite.

Etang des Perles

Am Abend fanden wir dann einen kleinen netten SP an einem kleinen See. Dieser lag am Etang des Perles in der Nähe der D 121. Nur durch Zufall entdeckten wir das kleine Schild, welches uns den Weg zu diesem Platz wies.

Da musste der Grill wieder herhalten. Ach was schreibe ich denn hier? Wir grillen doch JEDEN Tag.

Bray sur Seine

Die Nacht war ruhig und wir fuhren am nächsten Tag entspannt weiter durch die Normandie und pausieren an der Seine, und zwar in Bray sur Seine. Eine nette kleine Stadt mit einem großen asphaltierten Parkplatz direkt an der Seine.

Die nahegelegene Innenstadt reichte uns für einen kleinen Einkauf, denn viel gab es dort nicht zu sehen.

Nachmittags musste er wieder herhalten. Wer? Der Grill natürlich. Abends war es sehr ruhig, fast unheimlich ruhig.

Drei Wohnmobile hatten dort Station gemacht. Der Platz ist auch nicht sehr einladend, obwohl er auch eine V/E Station bietet.

Joinville

Am nächsten Tag fuhren wir dann weiter und peilten die kleine Stadt Joinville an. Der SP lag an einem kleinen Fluß, war eng und bietet eine V/E Station. Schön ist anders, aber für eine Nacht ok.

Aber die Brötchen gab es am nächsten Tag gleich um die Ecke. Oder sagen wir mal…das Baguette.

Metz

Als wir uns am Abend in Joinville über die Karten hermachten, beschlossen wir, nach Metz zu fahren. Dort fanden wir einen SP vor einem Campingplatz. Übel sah der aus, echt übel und voll war er ausserdem.

Der ging ja garnicht.

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Stellplatz Metz
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Campingplatz Metz

So fuhren wir lieber auf den CP nebenan. Übrigens die einzige Übernachtung auf einem CP. Schief wars, so dass die Keile rausmussten. Trotz Luftfederung und Keile war eine gute Ausrichtung nicht zu erreichen. Aber egal. Für eine Nacht gehts. Aber der CP lag schön gelegen direkt an der Mosel. Schöne Sicht.So schief sieht es garnicht aus, oder? Aber vorwärts oder rückwärts, nichts brachte den gewünschten Erfolg. Die Innenstadt von Metz liegt gleich in der Nähe und ist sehr sehenswert.

Überall alte Häuser. Wer es mag, sollte sich Metz ansehen. In der Nähe des Doms gibt es Gaumenfreuden vieler Art. Fleisch zum Grillen….alles was das Herz begehrt. Eine Fülle an Auswahl. Genial. Unbedingt rein.

Da wir nun nicht weit von Luxemburg entfernt waren, war es ein Muss, dieses kleine Land zu erfahren.

Redange

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Ver- und Entsorgungsstation

Wir fanden in unserem Kartenwerk einen SP in Redange. Dieser war sogar kostenlos und bot eine ebenfalls kostenlose V/E Station.
Meine Co-Pilotin suchte sich eine sehenswerte Straße nach ihrem Geschmack aus unseren Unterlagen. Die wurde dann bis zur Mosel befahren, wollten wir doch nochmal nach Cochem.

Cochem

Dort lässt e sich gut schlendern. Wir standen allerdings an der Durchfahrtstraße aber immerhin direkt an der Mosel.

Die Innenstadt von Cochem ist romatisch schön.Im Hochsommen allerdings ist es recht voll. Aber so genossen wir die schöne Innenstadt.P1030761aDort in Cochem aß ich das erste mal einen originalen Pfälzer Saumagen mit einem Berg Bratkartoffeln. Sehr lecker muss ich sagen.

Hemfurth-Edersee

Unsere nächste Station war dann Hemfurth-Edersee in der Nähe des Ederstausees. Dort gibt es einen kleinen SP für glatte 6€.

Die letzte Staion unserer Rundreise war dann das Steinhuder Meer.

Steinhude am Steinhuder Meer

Im Ort Steinhude gibt es einen sehr großen SP mit allem, was man braucht. Und der Weg zum Steinhuder Meer ist recht kurz.

Am nächsten Tag noch den KaWa entsorgt und die Fahrt ging nach Hause. 2 Wochen gehen immer so schnell vorbei.P1030776aAlle Stellplätze mit weiteren Daten findet Ihr in unserer Übersichtskarte.

Buchtipp*:

Wer Lust hat, etwas mehr Infos über die Normandie zu erhalten, dem können wir folgendes Buch empfehlen. Solltet ihr über den Buchlink bestellen, so erhalten wir eine kleine Provision. Für euch ändert sich nichts am Preis.


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Wir (Silke und Michael) lieben das Reisen mit unserem Camper-Van. Dabei erleben wir oft viele tolle Momente, die wir in unserem Blog niederschreiben. Auch investieren wir viel Zeit, um nützliches von unnützem Zubehör zu trennen. Wir testen für euch. Viel Spaß auf unserem Blog.

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