Frei stehen – was gibt es zu beachten?

Last Updated on 17. Dezember 2020 by Travel-Cycle

Frei wie ein Vogel, wer möchte sich nicht so in der freien Natur fühlen? Aber es gibt einiges zu beachten.

Davon berichten wir in diesem Artikel. Hierzu gibt es auch einen Podcast.

Nun, klären wir erstmal, was Freistehen überhaupt bedeutet.

Als Freisteher werden in der Regel Camper bezeichnet, die mit ihren Campern an schönen Orten und tollen Küsten stehen, um die Natur zu genießen. Aber auch an anderen Orten, wo es Ihnen gefällt. Sie lassen sich ungern in ein Regelwerk pressen und möchten lieber stattdessen frei die Natur genießen, und vor allen Dingen…..die Ruhe.

Freisteher parken überall dort, wo es nicht verboten ist, auch einfache Parkplätze werden angesteuert.

Manche berichten davon, dass sie durch das Freistehen ihr eigenes Leben entschleunigen und alles um sich herum besser wahrnehmen können. Gerade wenn man abends an einem Strand steht und das Meeresrauschen hört, könnte man schon sentimental werden, oder?

Wir stehen gerne irgendwo am Strand, an Seen oder an den Ufern großer und kleinerer Flüsse. Es ist einfach herrlich entspannend.

Doch es gibt auch Schattenseiten beim Freistehen. Ich erzähle euch jetzt mal zwei kleine Geschichten. So merkt ihr schnell, was wir meinen.

An einem warmen Sommertag begann unsere Campertour. Damals war ich noch nicht im Ruhestand und wir hatten nur 3 Wochen Zeit. Wir fuhren also bis in die Nacht hinein, um Strecke zu machen und bei der Suche nach einer Übernachtungsmöglichkeit fanden wir nur noch einen alten holprigen kleinen unbeleuchteten Parkplatz. Es war noch nicht sehr spät, aber doch schon recht dunkel. Ist ja nicht schlimm, wir haben ja Licht in unserem Van. Bei einem Blick nach draußen sahen wir…..nichts. Wir konnten in weiter Ferne einige diffuse Lichter erkennen. Der Straßenlärm legte sich und es wurde richtig ruhig. Wir versuchten, jeden noch so leisen Ton der Umgebung in uns aufzusaugen, als plötzlich etwas tierisches in die Nacht brüllte. Wir erschraken etwas, trotzdem öffnen wir die Tür. Warum? Weil unsere Neugierde über die Angst siegte. Wir blickten aus unserem Van, als das Geheul erneut schaurig durch die dunkle Nacht  ertönte. Kurz hatten wir das Gefühl, dass dieses tierische Geheul lauter werden würde, was blitzartig dazu führte, dass wir die Tür schlossen und verriegelten. Die Lichter wurden gelöscht und wir verharrten in völliger Dunkelheit und lauschten dem schaurigen Geheul. Gott sei Dank kam nichts auf uns zu.
Ihr merkt schon, was beim Freistehen alles passieren kann. Sicherlich fragt ihr euch, wie es weiterging.

Nun, wir saßen bewegungslos und schweigend in unserem Van und spitzten die Ohren. Nach einer gefühlten Ewigkeit überkam uns die Müdigkeit und wir gingen schlafen. Wollten wir zumindest, aber so richtig war an Schlaf nicht zu denken. Immer wieder heule das Tier durch die Nacht. Aber wir waren tapfer suchten nicht das Weite. Wir kamen trotzdem am Ende gut durch die Nacht.

Allerdings fragten wir uns immer wieder, um was für ein Tier es sich gehandelt haben könnte. Es hörte sich fast wie Wolfsgeheul an. Da wir uns zu dieser Zeit in Ungarn aufhielten, könnten es tatsächlich Wölfe gewesen sein. Aber sicher waren wir uns nicht. Vielleicht war in der Nähe ein Tierpark, möglich ist alles.

Als Freisteher darf man eben nicht ängstlich sein, aber ein gewisses Maß an Mißtrauen und Aufmerksamkeit sollte man schon mitbringen.

Stromversorgung

Die Stromversorgung  sollte über eine Solaranlage erfolgen, um nicht schon nach wenigen Tagen ohne Strom dazustehen.

Eine Alternative sind ausreichend große Bordbatterien, die eine Solaranlage sogar teilweise ersetzen können.

Die dritte Möglichkeit ist ein kleiner Stromgenerator. Diesen kann man verständlicherweise nicht einfach überall laufen lassen. In der absoluten Einsamkeit allerdings kein Problem.

Sind zum Beispiel Pedelecs oder E-Bikes mit auf Tour, könnte das Laden derer Akkus ein weiteres Problem nach sich ziehen. Aber die Stromversorgung und das Laden der stromhungrigen Geräte ist eine andere Geschichte. Darüber werden wir zu einem späteren Zeitpunkt einen Podcast veröffentlichen.

Kommen wir nun zum Thema Ver- und Entsorgung von Abwasser und Toiletteninhalt.

Wohin mit dem Toiletten- und Abwassertankinhalt?

Da gibt es unserer Erfahrung nach verschiedene Möglichkeiten. Zum Einen die vielen Ver-und Entsorgungsstationen, gerade Deutschland/Italien und Frankreich sind gut vernetzt. Um eine Ver-und Entsorgungsstation finden zu können, bieten sich passende APPs an. Eine gute wäre Park4Night. Dort sind Stellplätze, Campingplätze und die angesprochenen Entsorgungsmöglichkeiten verzeichnet. Das finden wir sehr bequem. Aber sicher ist euch diese APP ein Begriff, oder? Wenn nicht, rein in den Appstore oder Google Play und diese APP herunterladen.

Was kann man in einem Land machen, wenn es keine Entsorgungstationen gibt?

Unsere Erfahrung in Schweden z.B. zeigt, dass es fast an jeder Tankstelle eine Möglichkeit gibt. Einfach mal nett fragen. In anderen Ländern ist es noch schwerer.

Und nu? Was tun? Hmmm

Wenn ihr sicher seid, in eines dieser Länder fahren zu wollen, dann solltet ihr ab Grenzübertritt gänzlich auf die Toilettenchemie verzichten.
Warum? Weil ihr dann den Toiletteninhalt in eine öffentliche Toiletten entsorgen könnt. Ich würde es jetzt nicht gerade in der Mittagszeit am Strand in eine dortige Toilette gießen, obwohl es völlig unproblematisch wäre. Aber viele Menschen schießen bitterböse Pfeile auf euch, denn sie können schließlich nicht wissen, dass keine Chemie in die Toilette gekippt wurde.

Wartet lieber bis in den späten Abend und wenn niemand mehr anwesend ist, habt ihr freie Bahn. Es ist schon merkwürdig und selbst hat man trotzdem kein gutes Gefühl. Anschließend noch einige Sprüher Duft in die Luft sprühen und alles ist gut. Öffentliche Tolietten gibt viele auf der Welt, nur finden muss man sie.

Ihr ahnt es schon, auch dafür gibt es eine passende APP. Diese nennt sich Toilettenfinder oder jedenfalls so ähnlich.

Aber, stellt euch mal vor, ihr steht mit eurem Camper am Strand oder zumindest an einem Ort, der sehr idyllisch ist und es ist weder eine Entsorgungsstation noch eine öffentliche Toilette vorhanden. Tja, dann habt ihr wieder ein Problem.

Es gibt zwei Lösungen, entweder ihr packt zusammen und fahrt los, auf der Suche nach einer öffentlichen Toilette, oder ihr bewaffnet euch mit einem Klappspaten. Wieder vorausgesetzt, ihr habt keine Chemie im Tank.
Dann los, eine passende Stelle finden, dann ausreichend Buddeln und rein mit dem Toiletteninhalt. Aber, 17 Liter der dunklen Brühe brauchen schon ein recht großes Loch, weshalb wir bei dieser Art der Entsorgung eher zur täglichen Leerung des Tanks raten.

Das ist doch eine Schweinerei, werdet ihr jetzt denken. Was rät uns Michael denn da?

Denk doch einfach mal daran, was Camper OHNE eine Toilette machen? Tja, was wohl? Sie gehen von vornherein in den Wald. Was sollen Sie auch machen? Denkt mal darüber nach. Aber auf Nachfrage wird es keiner zugeben, aber es ist so. Wie soll es auch anders funktionieren?

Wir haben auf unseren Touren trotzdem immer eine zweite Toilettenkassette mit dabei, nutzen diese aber nur, wenn wir etwas länger an einem tollen Ort verweilen wollen und wir uns sicher sind, dass eine Entsorgungsmöglichkeiten auf dem folgenden Streckenabschnitt vorzufinden ist. Freunde des Buddelns sind wir eh nicht. Das sollte auch nur die allerletzte Möglichkeit des Entsorgends sein.

Und mit dem Abwasser? Wohin damit? Wenn ihr rein Bio im Tank habt, kann man das Wasser laufen lassen. Das versickert schnell im Boden und richtet keinen Schaden an. Nehmt also nur biologisch abbaubare Mittel zur Hand, sei es für den Abwasch oder für die Körperhygiene. Das Abwasserproblem ist eher das kleinste zum Thema Ver-und Entsorgung.

das Müllproblem

Tja, wohin mit dem anfallenden Müll? Auf keinen Fall werdet ihr euren Müllsack in den Wald werfen, auf keinen Fall.
Sammelt ihn lieber in einem passenden Beutel und nehmt ihn bei der Abfahrt wieder mit.

Wir sehen hin und wieder Camperkollegen mit einem blauen großen Müllsack. Wir raten eher dazu, den Müll nicht direkt in einen großen Müllsack zu werfen, sondern lieber in viele kleine Müllbeutel. Diese kleinen Müllbeutel kann man dann im Laderaum in einem großen Müllsack sammeln. Somit funktioniert die Entsorgung viel besser. Einen kleinen Müllbeutel wird man nämlich eher los, als einen großen Müllsack. Logisch, oder? Denkt einfach mal an die vielen kleinen Mülltonnenöffnungen der Raststätten und Patkplätze. Ein kleiner Müllbeutel geht viel schneller rein. Jepp und weg ist der Beutel.

So, wir haben jetzt die Stromversorgung, die Toiletten und die Abwasserentsorgung angesprochen und auch das Thema Müll wäre geklärt.

allgemeine Regeln des Freistehens

Zu allererst solltet ihr immer auf euer Bauchgefühl hören. Fühlt ihr euch unwohl, fahrt lieber weiter und sucht euch einen anderen Platz, der euch eher zusagt.
Auch sollte man sich nicht in der Nähe von Häusern oder Orten aufhalten. Ihr seid von den Anwohnern schneller im Visier, als Lucky Luke schießen kann.
Schilder solltet ihr auf jeden Fall immer respektieren und Beachten. Immer.

Solltet ihr doch mal in der Nähe von Häusern übernachten wollen, seid freundlich zu den Anwohnern. Sie sind genauso ängstlich wie ihr……vielleicht. Bleibt einfach freundlich.
Und denkt immer dran, hinterlasst keinen Müll. Weitere Verbotsschilder braucht kein Mensch, die wären nämlich die Folge. Solltet ihr einen Parkplatz für die Nacht anfahren wollen, parkt nicht auf Parkplätze mit dem Hinweis…..nur Pkw. Da hat ein Wohnmobil nichts zu suchen. Und stellt euch schon garnicht quer auf mehrere Parkplätze, das kann nur Ärger geben, wenn zu wenig Plätze vorhanden sind.
Sind die Parkflächen nicht lang genug, dann sind sie für lange Fahrzeuge eben nicht passend. Sucht euch lieber passende Flächen.

einige Tipps

Statt Keile sucht euch passende Steine oder grabt kleine passende Vertiefungen für eure Fahrzeugreifen, ein Loch senkt das Fahrzeug ab, ein Stein unter die Reifen hebt es an. Steht also das Fahrzeug vorne oder hinten zu hoch, dann buddelt leichte Vertiefungen bis es passt. Vorsicht, bloß nicht zu tief buddeln……ihr wollt ja auch wieder rauskommen.

Die zweite Möglichkeit ist es, sich für die anderen Reifen passende Steine zu suchen. So könnt ihr euer Fahrzeug an einer Seite leicht anheben. Bitte verwendet keine Keile…….denn wenn mal wieder der Schutzmann ums Eck kommt, könnte euch schnell campingähnliches Verhalten unterstellt werden und es kann teuer werden.

Dann ist nicht nur euer Geldbeutel leichter, sondern die gute Laune ist dahin und der Genuss des bevorstehenden Sonnenuntergangs ist etwas getrübt. Also lieber etwas Buddeln oder passende Steine suchen.

Wir finden, man kommt sehr gut ohne diese sperrigen Keile aus. Uns macht es zudem nichts aus, auch mal leicht schräg zu stehen, obwohl manche Meinungen im Internet aussagen, dass dann der Kühlschrank nicht mehr richtig funktionieren würde, bestätigen können wir diese nicht. Erst wenn das Fahrzeug droht, umzukippen, stellt der Kühler seine Arbeit ein. Aber so schief steht kein Mensch über Nacht. Ihr doch auch nicht, wette ich drauf.

Meidet Raststätten und Parkplätze an den Autobahnen, dort ist man nicht sicher. Solange man sich im oder am Fahrzeug aufhält, mag es noch relativ sicher zu sein. Aber wenn alle Fahrzeuginsssen zeitlich das Umfeld des Fahrzeugs verlassen, schwindet die Sicherheit enorm. Man hört immer wieder von Gasüberfällen. Wir halten allerdings nichts von diesen Schauermärchen. Wie viel Gas muss man in das Fahrzeuginnere einleiten, um einen Effekt zu erreichen? Da kann man gleich mit einem Gastanker kommen. Und wer nimmt dann schon den Tod eines Campers in Kauf? Nur für eine Handvoll Dollar? Kein Mensch. Wir glauben nicht daran.

Wir wollen nicht abstreiten, dass es Überfälle gibt, die gibt es bestimmt. Aber sicherlich gehen die Straftaten anders über die Bühne, als allgemein zugegeben wird. Wer gibt schon Fehler in seinem Handeln zu? Auch kein Mensch.

Ein weiterer Hinweis

ihr fahrt einen schönen Strandabschnitt fern aller Häuser an. Denkt ihr wirklich, es wartet dort der böse Bube auf euch? Wirklich? Wir können euch beruhigen. Das wird nicht der Fall sein. Wollt ihr aber auf einem Platz übernachten, der von der Stadtjugend  gerne als Treffpunkt dient, dann könnte es ungemütlich werden. Aber warum sollen euch die Jugendlichen etwas tun? Die wollen nur ihren Spaß und sind an euch nicht interessiert.

Anders sieht es auf Parkplätzen aus, die direkt an einem Hotspot oder einer Sehenswürdigkeit liegen. Genau da wartet der Spitzbube. Er registriert euer Kommen genau und wartet darauf, dass ihr das Fahrzeug verlasst. Dann kann es übel enden. Passt auf solchen Plätzen einfach auf und seid wachsam. Lungern in der direkten Umgebung einige finstere Gesellen herum, verlasst nicht gemeinsam das Fahrzeug. Es kann etwas passieren, muss aber nicht.

Je besser ihr euch bei der Wahl des Übernachtungsplatzes versteckt, desto schwerer wird euch der böse Junge finden.

Bevor ihr den Motor eures Camper ausschaltet, achtet darauf, dass ihr das Fahrzeug in Fluchtrichtung positioniert habt. Bei Gefahr kann man schneller den Motor starten und abfahren, als erst umständlich rangieren zu müssen. Für uns ein wichtiger Punkt.

Wie finden wir einen Übernachtungsplatz?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten. Ich möchte mal eben einige der Möglichkeiten kurz anreißen:

Parkplätze an Sportanlagen

Das kann funktionieren, am besten von Sonntag auf Montag oder in den Ferien. Es ist dann meistens weniger los. Ungemütlich kann es innerhalb der Woche bei Schulbetrieb werden. Gerade wenn sich die Sportanlage im Bereich einer Schule befindet.

Schulparkplätze

Schulparkplätze sind in der Ferienzeit eine gute Wahl.

Friedhofs Parkplätze

Wer es schaurig mag und etwas Kopfkino vertragen kann, der übernachtet auf einem Friedhofsparkplatz. Da muss man als Freisteher aber hart im Nehmen sein. Sie sind relativ wenig frequentiert, allerdings an den bekannten Feiertagen oft gut besucht.

Wanderparkplätze

Wanderparkplätze können angefahren werden, allerdings sind manche dieser Parkplätze reglementiert und es dürfen dort nur Pkw stehen. Bitte respektiert und beachtet solche Pkw Parkplätze. Denn es kann sein, dass der Schutzmann ums Eck kommt und dann….

Ihr ahnt es, es kann teuer werden. Also bitte dort nicht parken.

Gewerbegebiete

Gewerbegebiete sind auch eine gute Wahl, gerade am Wochenende ist es dort relativ ruhig. Es kann aber sein, dass dort LKWs das Wochenendfahrverbot überbrücken.

Kleine Seitenstraßen

In Wohngebieten kann man in ausreichend breiten kleinen Seitenstraßen ruhig die Nacht verbringen. Die Restfahrbahnbreite sollte mindestens noch 3m betragen. Blöd wenn bei geringerer Restbreite der Schutzmann ums Eck kommt. Auch wenn man nach dem Klopfen durch die Obrigkeit nicht die Tür öffnet, kann es einen Strafzettel nach sich ziehen, weil die Restfahrbahnbreite nicht ausreichend ist. Gutes Augenmaß ist angezeigt.

Die Windschutzscheibenremisen schließen wir in solchen Gegenden nicht, denn sonst hat man die Blicke gleich auf sein Fahrzeug gelenkt. Wir benutzen einen lichtdichten schwarzen Vorhang hinter den Fahrersitzen. Es dringt kein Licht nach draußen, vorausgesetzt, auch alle Fenster wurden abgedunkelt. So hat man seine Ruhe und der Schutzmann kommt nicht gleich auf die Idee der unzulässigen Nachtüberbrückung. Denn diese ist in Deutschland nur zur Herstellung der Fahrtüchtigkeit gestattet. Ungeschickt, wenn man sein Nachtlager dann auch noch in unmittelbarer Nähe zu einem Stellplatz gewählt hat. Und nicht nur das, sondern dieser auf noch über ausreichend freie Stellplätze verfügt. Vorsicht, Strafzettel droht.

Wer keine Lust hat, umständlich einen Übernachtungsplatz zu suchen, dem empfehlen wir die APP Park4Night*. Dort sind außer den gängigen Stellplätzen auch viele Plätze in der freien Natur verzeichnet. Bedenkt aber, dass auch andere Camperkollegen diese APP nutzen und die tollen Plätze anfahren.

Vielleicht startet ihr die APP und sucht mittels der Satelitenübersicht selbst nach einem tollen Platz. Diese werden sicher weniger angefahren, als die in dieser APP verzeichneten Plätze. Ist euer gewählter Platz nicht in der APP verzeichnet, könnt ihr fast davon ausgehen, dort alleine zu stehen. Und bitte, gebt solche tollen Plätze nicht über die Social Media preis, denn dann sind sie nicht mehr lange so toll und Verbotsschilder könnten die Folge sein.

Möchtet ihr euch aber von dieser APP helfen lassen und es geht nur um einen schnellen, einfachen Übernachtungsplatz, dann schaut unbedingt in die Platzbewertungen rein. Gerade nicht so gut bewertete Plätze eignen sich sehr gut für eine Übernachtung, denn sie werden nicht so oft angefahren.

Ihr merkt, es gibt viele Möglichkeiten der Platzsuche.

Jetzt sucht ihr aber einen Topplatz irgendwo am Meer oder an Flüssen oder Seen, dann bemüht Google Earth oder eben die APP mit der Satelitenkarte. Wir scannen mit der Satelitenansicht zum Beispiel die Küste ab und können gleich sehen, ob dieser Platz für mehr als eine Nacht eine gute Wahl darstellen würde. Aber beachtet die Beschilderungen der Zufahrtswege. Verbotene Durchfahrten solltet ihr zwingend beachten. Achtet unbedingt auch darauf, dass hohe oder recht breite Camper diese Plätze anfahren können. Jedenfalls wenn es möglich ist. Manchmal merkt man einfach zu spät, dass die Maße des eigenen Fahrzeug ein Anfahren der Plätze unmöglich machen.

Habt ihr Anregungen oder weitere Tipps? Dann nehmt gerne mit uns Kontakt auf, hinterlasst dazu gerne einen Kommentar.

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Gruß
Michael Sieling

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Wir (Silke und Michael) lieben das Reisen mit unserem Camper-Van. Dabei erleben wir oft viele tolle Momente, die wir in unserem Blog niederschreiben. Auch investieren wir viel Zeit, um nützliches von unnützem Zubehör zu trennen. Wir testen für euch. Viel Spaß auf unserem Blog.

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