länger auf Tour? – nützliche Infos

Last Updated on 20. April 2020 by Travel-Cycle

Wenn man etwas vergessen hat und sich auf einer kurzen Tour befindet, ist es nicht weiter tragisch. Aber gerade wenn man länger auf Tour geht, muss man schon gerüstet sein. Zu der „normalen“ Ausrüstung kommen weitere Gegenstände hinzu, während andere zu Hause bleiben können.

Vorbereitung

Zunächst muss unser Kastenwagen von überflüssigem Ballast befreit werden, denn im Ausland drohen teilweise hohe Strafen bei Überladung. Gebietsweise gibt es eine Nulltoleranzgrenze. Da auch unser Motorroller mitgenommen werden soll, gilt es, das Fahrzeug unter die zulässigen 3,5 to zu positionieren. Mein schwerer großer Werkzeugkasten muss einem kleineren weichen, das spart schon mal etwas Gewicht.

Aber wo kann man noch mehr Gewicht einsparen? Ein Blick in die Schränke gibt Gewissheit. Wir haben viel zu viel Geschirr, Besteckt und weitere überflüssige Küchenutensilien an Bord. Also muss alles raus und neu sortiert werden.

Nachfolgend stellen wir euch einige nützliche Sachen vor, die man auf einer langen Reise benötigen könnte. Wer etwas bestellen möchte, hat weiter unten die Gelegenheit.

Omnia Backofen

Um etwas abwechslungsreicher in der Sparte Kochen zu sein, kauften wir uns den Omniabackofen*. Dieser ist vielfältig einsetzbar und ersetzt sogar den Bäcker. Auf frische gebackene Brötchen wollen wir nicht verzichten. Wir entschieden uns in diesem Zusammenhang für ein Komplettangebot.

Auch am Gewicht der Kleidung konnten wir das eine oder andere Kilogramm einsparen. Schon allein die Kapazität unserer Schränke führte an die Grenzen der Verstaumöglichkeiten. Ausserdem wird unsere Wäsche unterwegs gewaschen, so dass wir auch garnicht so viel Kleidung benötigen werden.

Solartasche 120 Wp

Damit uns unterwegs in der freien Natur der Strom nicht ausgeht, haben wir uns eine mobile Solaranlage von Offgridtec gekauft. Die ist leicht, schnell verstaut und bei Stromknappheit schnell aufgebaut. Ein Verlängerungskabel gehört ebenfalls zum Zubehör der Solartasche. [hier geht es zu unserem Testbericht…]

Powerbank und kleine Solartasche

Für Handy und Tablets nutzen wir gerne eine Powerbank von Anker. Sie wird über USB geladen und ist in der Lage, mehrmals diese Kleingeräte zu laden, ohne die Bordkapazität anzutasten.

Man kann entweder zwei Handy oder Tablets anschließen. Wenn die Powerbanks erschöpft sind, lädt man sie entweder über eine kleine 21 Wp Solaranlage oder über eine entsprechende USB Dose während der Fahrt.

Die kleine Solaranlage hat eine maximale Leistung von 21 Wp und ist von der Firma Anker. Die Leistung ist ausreichend, um Handy und Tablets mit Strom zu versorgen. Wir haben sie schon länger im Gebrauch und sind durchweg begeistert. [weitere Informationen zu dieser Solartasche…]

Kleinteile wie Draht, Panzertape und einige gebräuchliche Schrauben sind obligatorisch. Diese finden alle in einer unserer Staukisten im Laderaum ihren Platz.

Unser Motorroller bekam noch eine Inspektion inklusive neuen Antriebsriemen, damit wir mit ihm auch sicher unterwegs sind.

Mit der Zeit merkt man, dass man doch an seine Zuladungsgrenze gerät. Da kam uns eine defekte Aufbaubatterie gerade recht. Wenn eine kaputt ist und man zwei an Bord hat, muss man beide für eine optimale Leistung austauschen. Und an diesem Punkt entschieden wir uns für eine LiFePo4 Aufbaubatterie mit 100 Ah. Doppelte Kapazität bei halbem Gewicht. Perfekt für uns.

Aufbaubatterie

Zwischenzeitlich wurde bei unserem Fahrzeug noch eine LiFePo4 Batterie mit 100Ah eingebaut. Diese hat einfach mehr Kapazität. Wir entschieden uns für eine Batterie aus dem Hause Offgridtec. [weitere Hinweise zu unserer Batterie…]

Dashcam

Wir dachten auch einige Zeit über eine Dashcam nach. Gerade wenn es im Ausland zu rechtlichen Streitigkeiten kommt, könnte eine Dashcam gute Dienste leisten. Somit recherchierten wir im Internet nach einem passenden Gerät und wurden bei „Auto Vox“ fündig. Unser Problem bei der Suche bestand darin, dass wir an der Windschutzscheibe eine Verdunklungsremise haben. Viele andere Geräte verhindern bei der Scheibenmontage das Schließen dieser Remisen. Wir entschieden uns letztlich für das Modell „Aurora“. Es handelt sich dabei um eine Dual Dashcam, die nach vorne und nach hinten in Richtung Innenraum eine Kamera besitzt. [hier geht es zu unserem Testbericht…]

Gasadapter

Für unseren Gastank benötigten wir noch einige Adapter, um auch in Südwesteuropa LPG Gas tanken zu können. Wir haben uns für Adapter entschieden, wo auch ein Filter integriert ist. Dieser Filter ist je nach Nutzungsdauer regelmäßig zu wechseln. [weitere Hinweise zu den Gasadaptern…]

Dachantennen

Es kann in einigen Gegenden doch etwas problematisch mit dem Internetempfang werden. Deshalb recherchierten wir nach passenden Dachantennen. [hier geht es zu einer unserer Empfehlungen…]

Natürlich gibt es viele andere Antennen, die sehr gut geeignet sind, die Signale besser zu empfangen als ein herkömmliches Smartphone.

Batterieladegerät für AA und AAA Akkus

Jeder Wohnmobils hat viele elektrische Geräte, die es gilt, mit Strom zu versorgen. Sicherlich sind einige dieser Geräte mit einer USB Lademöglichkeit ausgestattet. Es gibt aber auch Geräte, die ihren Strom aus AA oder AAA Mignonakkus beziehen, ohne dass man sie mittels USB laden kann. Und davon haben wir welche. Also musste ein entsprechendes Ladegerät her. Üblicherweise ist bei den meisten Ladegeräten die Ladedauer unendlich lang, bis zu 10 Stunden gehen da schon mal ins Land. Wir fanden bei unserer Recherche ein Ladegerät für genau diese AA und AAA Akkus. Und zwar ein sogenanntes Schnellladegerät. Es benötigt für die Akkus maximal 2 Stunden. Gerade wenn man mit dem Fahrzeug fährt, sind die Akkus schnell wieder voll, ohne auf die Wohnraumbatterie zugreifen zu müssen. Für uns perfekt. Das Ladegerät, von dem wir schreiben, ist eines von Panasonic, und zwar das Modell BQ-CC87. Dieses erkennt sogar unbrauchbare AA oder AAA Akkus und zeigt es mittels einer blinkenden roten LED an. So kann man diese defekten Akkus aussortieren und durch neue ersetzen. Unten auf den Fotos der Bestellmöglichkeit sieht das Ladegerät aber richtig groß aus. Wir können euch aber sagen, dass der obere Teil der Deckel ist, den man hoch- und unterschieben kann, um die einzelnen Ladeschächte füllen oder leeren zu können. Der Ladestatus wird ebenfalls mit LED angezeigt, von rot (ziemlich leer) über gelb (halbvoll) bis hin zu grün (fast voll). Wenn alle LED erloschen sind, sind die Akkus voll.

Ihr möchtet eventuell bestellen?

Wir haben nachfolgend einige alle für uns nützlichen Gegenstände aufgeführt, die ihr hier bequem bestellen könnt. Keine Angst, die Preise werden durch das Anklicken der Verkaufslinks für euch NICHT höher. Ihr werdet allerdings nach „amazon“ weitergeleitet und könnt den Bestellvorgang durchführen. Wir bekommen dann eine kleine Belohnung für die Aufrechterhaltung unseres Blogs.

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Silke und Michael genießen die Zeit, die sie mit ihrem Kastenwagen unterwegs sind. Ihre Freude ist immer riesig, wenn es wieder heißt: "Es kann losgehen!" Die Erlebnisse zeigen sie in diesem Reiseblog. Viel Spaß beim Schmökern

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