Mit dem Kastenwagen zur Normandie und weiter

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Wir starteten an einem einigermaßen schönen Tag und unser Ziel war zunächst Ostfriesland. Da aber das Wetter doch nicht hielt, was der Wetterbericht versprach, fuhren wir auf direktem Wege in Richtung Zeeland. Uns interessierte der Brouwersdamm.  Auf dem Weg dorthin mussten wir allerdings eine Nacht in freier Wildbahn stehen. Wir wählten einen kleinen Parkplatz in der Nähe eines Spielcasinos. Wider Erwarten war es dort sehr ruhig.P1030517aAm nächsten Tag gins dann weiter Richtung Zeeland. Wir fuhren über den Brouwersdamm und suchten eine Übernachtungsmöglichkeit, welche wir dann am SP Zeeland fanden.

Riesiger Strand und immer ein Parkplatz frei. Übernachten dort aber nicht möglich. Der Stellplatz in Zeeland war allerdings voll und wir mussten auf eine Wiese neben dem SP ausweichen. Für eine Nacht ok.P1030522aDie Tour de France war auch gerade frisch im Gange, so dass wir rechtzeitig weiterfahren mussten, um nicht irgendwann vor einer Sperre zu stehen. Wir steuerten Brügge an. Die Altstadt soll sehr sehenswert sein.P1030523aAllerdings war der Stadtstellplatz recht eng. Aber für eine Stadtreise durchaus ausreichend.

Wir planten einen ganzen Tag für Brügge ein, auch wenn man nicht alles sehen kann, war unser Ziel doch die Normandie. Wir fuhren bei passender Gelegenheit weiter nach Calais. Da wir in der Zukunft einen Besuch von Englang mit Schottland im Visier hatten, wollten wir uns über die Umgebung der Fähre in Calais informieren. Dort in der Nähe der Fähre gibt es einen Stellplatz direkt am Wasser, Strand inklusive.P1030548aWir hatten dann auch Glück und konnten einen Platz in der ersten Reihe ergattern.So konnten wir das Treiben der Fähren und einen tollen Sonnenuntergang bestaunen.

Am nächsten Tag schauten wir uns die Innenstadt von Calais an, die in unmittelbarer Nähe liegt. Die nächste Station unserer Tour war dann Chemin des Digues. Ebenfalls am Kanal gelegen. Ein riesiger SP mit V/E, allerdings ohne Strom.P1030597aDie nahe gelegene kleine Stadt war recht nett.

Am Abend gab es dann das erste Mal selbst gemachte Burger. Einfach lecker. Aber ich brutzelte sie in der Pfanne, denn der Wind blies Sand über den SP.P1030605aDie nächste Station war dann in Ouistreham/Fähre. Dort war der Obolus an der V/E Station per EC Karte zu entrichten. War nicht einfach, die Zahlstelle zu finden. 😉P1030612aDort gabs dann mal ein Starkbier. Lecker.P1030613a Auch dieser Ort bietete einen riesigen Strand. P1030615aUnd eine nette Innenstadt.

Am nächsten Tag war es dann soweit. Wir waren in der Normandie beim Mont St. Michel, ein atemberaubendes Abenteuer lag vor uns. Ein riesiger Parkplatz war dort vorhanden. Allerdings mit knapp über 20 € recht teuer. Kein Strom, keine V/E.

Der Weg zu den kostenfreien Shuttlebussen war schnell überwunden. Dann lag er vor uns. Der bebaute Granitfelsen.

Die Aussicht von dort war klasse, gut konnte man den Damm erkennen. 14 Meter Tide sollen es angeblich sein. Wahnsinn.Wir hielten uns einen ganzen Tag dort auf. Trotz vieler Menschen verlief es sich und man trat sich nicht gegenseitig auf die Füße. Als wir am Nachmittag zum SP zurückkamen und es uns auserhalb des KaWa gut gehen lassen wollten, wurden wir jäh von vielen kleinen Viechern in die Flucht geschlagen, so dass wir die nacht dort nicht verbrachten. Aber den vollen Parkplatzbeitrag durften wir trotzdem entrichten. Das ist grenzwertig.
Am Abend fanden wir dann einen kleinen netten SP an einem kleinen See. Dieser lag am Etang des Perles in der Nähe der D 121.

Da musste der Grill wieder herhalten. Ach was schreibe ich denn hier? Wir grillten JEDEN Tag. Die Nacht war ruhig und wir fuhren am nächsten Tag entspannt weiter durch die Normandie und pausieren an der Seine, und zwar in Bray sur Seine. Eine nette kleine Stadt mit einem großen asphaltierten SP direkt an der Seine.

Die nahegelegene Innenstadt reichte uns für einen kleinen Einkauf.

Nachmittags musste er wieder herhalten. Wer? Der Grill. Abends war es sehr ruhig, fast unheimlich ruhig.

Drei Wohnmobile hatten dort Station gemacht. Der Platz ist auch nicht sehr einladend, obwohl er auch eine V/E Station bietet.
Am nächsten Tag fuhren wir dann weiter und peilten die kleine Stadt Joinville an. Der SP lag an einem kleinen Fluß, war eng und bietet eine V/E Station.

Aber die Brötchen gab es am nächsten Tag gleich um die Ecke. Oder sagen wir mal…das Baguette. Als wir uns am Abend über die Karten hermachten, beschlossen wir, nach Metz zu fahren. Dort fanden wir einen SP vor einem Campingplatz. Übel sah der aus, echt übel und voll war er ausserdem. P1030751aSo fuhren wir lieber auf dem CP. Übrigens die einzige Übernachtung auf einem CP. Schief wars, so dass die Keile rausmussten. Trotz Luftfederung und Keile war eine gute Ausrichtung nicht zu erreichen. Aber egal. Für eine Nacht gehts. Aber der CP lag direkt an der Mosel. Schöne Sicht.P1030708aSo schief sieht es garnicht aus, oder? Aber vorwärts oder rückwärts, nichts brachte den gewünschten Erfolg. Die Innenstadt von Metz liegt gleich in der Nähe und ist sehr sehenswert.

Überall alte Häuser. Wer es mag, sollte sich Metz ansehen. In der Nähe des Doms gibt es Gaumenfreuden vieler Art. Fleisch zum Grillen….alles was das Herz begehrt. Eine Fülle an Auswahl. Genial. Unbedingt rein.

Da wir nun nicht weit von Luxemburg entfernt waren, war es ein Muss, dieses kleine Land zu erfahren. Wir fanden in unserem Kartenwerk einen SP in Redange. Dieser war sogar kostenlos und bot eine ebenfalls kostenlose V/E Station. P1030756a
Meine Co-Pilotin suchte sich eine sehenswerte Straße nach ihrem Geschmack aus unseren Unterlagen. Die wurde dann bis zur Mosel befahren, wollten wir doch nochmal nach Cochem. Dort lässt e sich gut schlendern. Wir standen allerdings an der Durchfahrtstraße aber immerhin direkt an der Mosel.

Die Innenstadt von Cochem ist romatisch schön.P1030761aDort in Cochem aß ich das erste mal einen originalen Pfälzer Saumagen mit einem Berg Bratkartoffeln. Sehr lecker muss ich sagen.Unsere nächste Station war dann Hemfurth-Edersee in der Nähe des Ederstausees. Dort gibt es einen kleinen SP für glatte 6€.

Die letzte Staion unserer Rundreise war dann das Steinhuder Meer. Im Ort Steinhude gibt es einen sehr großen SP mit allem, was man braucht. Und der Weg zum Steinhuder Meer ist recht kurz.

Am nächsten Tag noch den KaWa entsorgt und die Fahrt ging nach Hause. 2 Wochen gehen immer so schnell vorbei.P1030776aAlle Stellplätze mit weiteren Daten findet Ihr in unserer Übersichtskarte.

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