Ostseeküstenradweg – über Insel Poel bis Kühlungsborn

In diesem Abschnitt berichten wir von den Tagen 3 und 4 unserer Fahrradtour entlang des Ostseeküstenradwegs.
Tag 3 bis Insel Poel, Länge: 40,2 km

poel

Die Nacht in Wismar war sehr gut. Ich habe tief und fest geschlafen und mich gut ausruhen können. Auch Silke hat von einem erholsamen Schlaf berichtet. Nach einem reichhaltigen Frühstück (ich vermisste das Rührei) konnten wir rechtzeitig Richtung Insel Poel aufbrechen. Das Wetter war angenehm, zwar bewölkt aber trocken. Die Fahrt nach Peol gestaltete ich eher unspektakulär, schnell wurde der Weg unter Zuhilfenahme meines Navi gefunden und die Insel konnte auf kleinen Wegen angesteuert werden. Unser Hotel war auch schnell gefunden.

Dann schnell die Taschen und den Anhänger dort gelagert, um dann zu einer Inselumrundung aufzubrechen. Wir fuhren in Richtung Travemünde und dann zum Travemünde Strand (gibt’s auf Poel auch).

Herrlichster Sandstrand erwartete uns. Fein und sehr hell in der Farbe. Wir fuhren nach einem kurzen Zwischenstopp immer entlang der Küste. Aber dann…..der Untergrund wurde immer sandiger, ein Fahren war nicht mehr möglich. Nach gut 200 m war der Boden wieder so fest, dass es voran gehen konnte.

schlechte Wegstrecke
schlechte Wegstrecke

Als wir dann in Gollwitz ankamen, suchten wir den Hafen. Tja, kein Hafen da, geschweige denn eine Bootsanlegestelle.

Wie sollen wir denn hier morgen mit einer Fähre nach Rerik kommen? Wir suchten sogleich die Touristinfo auf. Dort erklärte man uns, dass wir morgen dort gegen 09.00 Uhr mit der Fähre fahren könnten.

Teilweise waren sehr schlechte Wege zu befahren. Für Kinder nicht geeignet.

Aber wo legt sie an? Man klärte uns auf: Wenn die Fähre kommt, heißt es, Hose hochkrempeln und Schuhe ausziehen. Dann muss man mit den geschulterten Rädern zur Fähre durch das Wasser stampfen. Aber dazu morgen mehr. Wir überlegen noch, ob wir es uns antun sollten.

Tag 4 bis Kühlungsborn, Länge: 39,8 km

Karte04

Heute mussten wir früh aufstehen, denn die Fähre ging  um 09.00 Uhr ab Gollwitz. Bis dorthin waren knapp 5 km zu fahren, somit kein Thema. Es warteten auch schon einige Radfahren, um die Fähre zu entern. In weiter Ferne konnte die Fähre gesichtet werden. Sie kam näher und näher…..doch welch ein Graus??? Sie hielt in geschätzten 200m vom Strand und weigerte sich beharrlich, näher zu kommen.

Jetzt Schuhe aus, kurz überlegen, ob diese Strecke geschafft werden kann und dann versucht, das Schiff zu erreichen. Hoch mit dem Rad, Silke nahm vier Ortliebtaschen (große) und schleppte sich Richtung Fähre.

Mein Rad wurde immer schwerer, das Wasser reichte bis zu den Knien. Ich konnte es nicht mehr halten und musste es absetzen. Nicht mal die Hälfte war geschafft. Wieder hoch und weiter. Fast hätte ich aufgegeben. Silke konnte die Taschen nicht mehr halten und musste sie am langen Arm durch das Wasser ziehen. Ortlieb sei Dank. Sie hielten dicht.

geschafft
geschafft

An Bord brauchte ich erst einmal eine Weizenkaltschale. Prost.

Nach einer Fahrt von ca 1 Stunde erreichten wir Rerik. Die Fahrkosten beliefen sich auf 14 Euro pro Person inklusive Rad.

Ab Rerik wurde das Wetter auch langsam besser.

In Kühlungsborn fanden wir Dank des Navi schnell das Hotel. Nachmittags ließen wir es uns noch bei einem Griechen gut gehen.  War richtig lecker. Spitze.

Morgen geht es dann weiter Richtung Warnemünde….

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Silke und Michael genießen die Zeit, die sie mit ihrem Kastenwagen unterwegs sind. Ihre Freude ist immer riesig, wenn es wieder heißt: "Es kann losgehen!" Die Erlebnisse zeigen sie in diesem Reiseblog. Viel Spaß beim Schmökern

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