Mit dem Fahrrad von Winsen nach Basel, Tag 6

Im sechsten Teil meiner Fahrradtour in „acht Tagen von Winsen bis nach Basel“ berichte ich über weitere Eindrücke.

Die sechste Etappe war eine der härtesten, aber auch eine der schönsten Teilstrecke. Meinen Knochen geht es soweit ganz gut. Ich bin von meinen Oberschenkeln positiv überrascht. Keine Krämpfe, nichts..alles läuft rund. Meinen Nackenmuskeln gehts auch so lala. Der Knöchel ist wieder ok. Das Gesäß geht auch, wenn man hin und wieder einmal kurz aufsteht.

Der Wirt meiner Unterkunft war ein kerniger Typ, echt gut drauf. Ich war gleich mit ihm auf einer Welle. Er gab sich redliche Mühe mit mir. Ich war positiv überrascht.
Nachdem ich gestartet war, stellte ich üblen Nebel fest. Der Rhein war ganicht mehr zu sehen, nur die Frachter waren lediglich zu hören. Aber es war eine echte Suppe. Die Temperatur fiel auf exact 0 Grad. Es bildete sich an meiner Kleidung Raureif und es war schon recht kühl. Die Orientierung war auf Grund des Nebels auch nicht gerade locker, weshalb ich mich auch glatt verfuhr Der Weg ging über Feldwege, durch Dreck, Sand und Wasserpfützen. Dann ging auch noch die Vorderradfedrung fest, nichts ging mehr. Fahren war nicht mehr lustig. Teilweise waren die Wege nicht breiter als 30-40 cm, eine schmale Spur. Ich ahnte Böses.

Plötzlich hörte ich Gänse und dann fand ich mich in einer Laubenkolonie wieder. Die Schaltung fing auch an, ihren Dienst zu quittieren. Sie wollte nicht mehr so wie ich .
Als ich dann endlich eine Tankstelle fand, musste das Rad gepflegt werden. Dampstrahler an und volle Kanne. Ein Kunde der Tankstelle strahlte mich ab, da auch meine Kleidung völlig verdreckt aussah. Feuchte Kleidung, dann hochfliegender Dreck. Alles klebte. Übel!!! Ich habe Fotos beigefügt.
Bis zum Mittag hellte sich der Himmel auf und die Sonne gab ihr Bestes. Die Wege führten auch durch tolle Weinberge. Immer geradeaus. Manchmal begegnete ich keiner Menschenseele. Und das am Sonntag. Alles wie ausgestorben.
Die Schaltung hielt. Ansonsten alles gut. Ich bin am Abend in Speyer eingelaufen. Wieder weiter als erwartet.

Hier die Daten:

Strecke: 140,68 km
Gesamtstrecke: 792,35 km
Schnitt: 17,6 km/h
Gesamtschnitt: 17,04 km/h
Fahrzeit: 7:59:09
Gesamtfahrzeit: 46:13:09
HM: 287
Gesamt HM: 2287

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Silke und Michael genießen die Zeit, die sie mit ihrem Kastenwagen unterwegs sind. Ihre Freude ist immer riesig, wenn es wieder heißt: "Es kann losgehen!" Die Erlebnisse zeigen sie in diesem Reiseblog. Viel Spaß beim Schmökern

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