Mit dem Fahrrad von Winsen nach Basel, Tag 2

In diesem Teil meiner Fahrradtour „in acht Tagen von Winsen bis nach Basel“ berichte ich über meine Eindrücke.

Am Morgen kam ich recht gut aus den Federn, obwohl ich hätte noch länger schlafen können. Aber keine Zeit verlieren. Raus und gut gefrühstückt. War sehr lecker und reichhaltig.
Da ich mein gestriges Etappenziel “Diepholz” nicht erreicht habe, galt es nun, die verlorenen km reinzuholen. Der Himmel war strahlendblau und es wehte eine leichte Brise, weiterhin aus Südwest. Ich dachte mir: Hoffentlich dreht sich der Wind mal zu meinen Gunsten. So musste ich nun wieder gegen den Wind anfahren.

Die Gegend war recht flach, trotzdem kam ich garnicht gut voran. Der Wind, der Wind, der leicht in Böen auffrischte, erledigte den Rest.

Nach knapp 60 Tageskilometern wurde es zusehens dunkler, der Himmel schaltete auf dunkelblau. Es fing leicht an zu Grummeln. Dazu gesellten sich dann auch die hörbaren Umstände, das Donnern. Als es dann auch noch heftigst anfing zu Regnen, war meine Laune schnell im Keller. So ein Unwetter habe ich Fahrrad fahrend noch nie erlebt. Es schüttete wie aus Kübeln, es donnerte, dass einem die Ohren wehtaten und es blitze so heftig, dass man sich schon ducken musste. Dann ging es auch noch bergauf und die gefahrene Geschwindigkeit ging bis nahe 8 km/h. Nein, das war noch nicht alles. Die Temperatur geriet voll ins Sinken. Um die 5 Grad waren es nun schlagartig. Ich wisst schon, was ich schreiben will….. Auch das war noch nicht alles. Es fing plötzlich an, wild auf meinem Helm zu hämmern. Es war der übelste Hagelschauer seid Langem. Hagelkörner so groß wie große Erbsen.

Es hämmerte, blitze, donnerte, goss wie aus Eimern….ich war nahezu am Ende meiner Motivation. Gore Handschuhe tropften vor sich hin, Füße wurden langsam kalt, aber sonst alles ok. Die Gore Paclite Regenkleidung hielt, was sie verspricht. Nahezu alles trocken. Die Spezializedschuhe, oder wie die Firma auch geschrieben wird, taten ihr Übriges. Sie hielten trotzdem verdammt viel ab, Kälte wie Regen. Gute Wahl.
Nach knapp 100km musste ich unbedingt Lidl aufsuchen, ich wollte mich nur noch besaufen kaufte aber dann doch nur ein paar Bananen.
Dann noch weiter bis kurz vor Rheine, ich hatte einfach keine Lust mehr und wollte nur noch duschen. Bei besserem Wetter wäre ich wohl noch bis Steinfurt gefahren. Aber Hotelsuche in der Dunkelheit geht ja garnicht. Kurz vor Rheine fand ich ein kleines nettes Hotel….rein…geduscht und ausgeruht.
Temperatur des Tages: zwischen 5-12 Grad.

Hier meine Daten von der zweiten Etappe:

Strecke: 113,60 km
Gesamtstrecke: 281,03 km
Schnitt: 17,1 km/h
Gesamtschnitt: 17,45 km/h
Fahrzeit: 6:37:50
Gesamtfahrzeit: 16 Std.
HM: 246
Gesamt HM: 929

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